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Die Waldkircher Orgelschlemmerwochen

Es gibt sie nur in Waldkirch: die Orgelschlemmerwochen. Jedes Jahr im Goldenen Oktober bieten die Waldkircher Orgelköche ihre mit Spannung erwarteten Orgelteller an, jedes Jahr nach einem anderen Thema. Die Küchenchefs ziehen dabei vom 1. bis 31. Oktober alle Register, um einen interessanten und vor allem mit heimischen Produkten kreierten Orgelteller oder Menü auf die Teller zu zaubern.

Seit 1999 schaffen die Orgelköche mit ihren kreativen und fantasievollen Orgeltellern eine ganz besondere Verbindung zur Tradition des Orgelbaus und sind damit ein Teil der Waldkircher Orgelwelt. Handwerkskunst und Kultur, Essen und Genießen werden mit der bundesweit einmaligen Aktion vereint. Zum kulinarischen Teil gibt es jeweils ein Rahmenprogramm. Die jährlichen Orgelschlemmerwochen stehen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Roman Götzmann.

Orgelschlemmerwochen 2019

Orgelbau und Orgelmusik – Immaterielles Kulturgut und Welterbe

Die Waldkircher Orgelköche feiern ihren 20. Geburtstag. Seit zwei Jahrzehnten schwingen sie ihre Kochlöffel für den Waldkircher Orgelbau und zaubern jedes Jahr neue Orgelteller. Seit 1999 widmen sich die Küchenchefs einem anderen Thema. Letztes Jahr haben sie sich noch „Omas Küche“ verschrieben und zu ihrem 20-jährigen Bestehen begeben sich die Orgelköche jetzt aufs weltweite Parkett. Anlass ist die Aufnahme des deutschen Orgelbaus und Orgelmusik in Liste der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit.
 

Vor über 2.000 Jahre wurde die Orgel in Ägypten erfunden. Vor über 200 Jahre begann die Erfolgsgeschichte des Waldkircher Orgelbaus und vor 20 Jahren traten die Waldkircher Orgelköche ersmals in Erscheinung. Vor 2 Jahren erfolgte dann der Ritterschlag für den deutschen Orgelbau und die Orgelmusik. Dieses deutsche Kulturgut wurde auf Vorschlag der deutschen UNESCO-Kommission in die internationale Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Dies ist Anlass für die Waldkircher Orgelköche, sich dieses Themas anzunehmen und für den Orgelbau und dies Orgelmusik zu werben.

20 Jahre Orgelköche und immaterielles Kulturerbe (576 KB)

Enstehung der Orgelschlemmerwochen  (611 KB)

Rückblick auf 20 Jahre Orgelschlemmerwochen (814 KB)

Übersicht Orgelköche mit Öffnungszeiten (196 KB)

Übersicht der Orgelteller (158 KB)

Jubiläumsmenü - Speisekarte (292 KB)

Kulinarische Weinwanderung am 3. Oktober (556 KB)

Übersicht der Buchholzer Winzer (124 KB)

Rückblick Orgelschlemmerwochen 2018

Omas Küche – wie früher zu Hause

Die Stadt Waldkirch steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Heimattage Baden-Württemberg. Davon haben sich die Orgelköche inspirieren lassen. Für sie gehört zur Heimat natürlich auch ein gutes traditionelles Essen und Menü. Deswegen begeben sie sich auf die Spuren von „ Omas Küche“. Sie haben nach einem Lieblingsessen von der Mutter, Großmutter und Oma gesucht, so wie sie noch am Holzofenherd für die ganze Familie gekocht hat. Deswegen heißt es im Heimattagejahr „Omas Küche - Lieblingsgerichte wie früher zuhause“.

Rückblick Orgelschlemmerwochen 2017

Orgelschlemmerwochen im Zeichen des Orgelbauers Andreas Ruth

Bereits zum 19. Mal werden die Waldkircher Orgelschlemmerwochen ausgerichtet.

Sie haben bereits Tradition, denn zum 19. Mal werden die Waldkircher Orgelschlemmerwochen ausgerichtet. Im vergangenen Jahr stand das Thema "Bier" im Vordergrund, da das deutsche Bierreinheitsgebot vor 500 Jahren gefeiert wurde. Vor zwei Jahren erinnerte man sich an Kirchenorgelbauer Mathias Martin, den Begründer des Waldkircher Orgelbaus. Nun steht dieses Jahr erneut ein Orgelbauer im Blickpunkt. Vor 200 Jahren wurde Andreas Ruth geboren, er war Spieluhrmacher, entwickelte sich zum Orgelfabrikanten und war in Waldkirch ein angesehener Bürger.

Nachdem im vergangenen Jahr der 250. Geburtstag von Mathias Martin, dem Begründer des Waldkircher Orgelbaus, gefeiert wurde, haben die Orgelköche dieses Jahr die Zahl einfach verdoppelt. Im Jahre 1516, also vor 500 Jahren, wurde das deutsche Reinheitsgebot erlassen. Damit wurde festgesetzt, dass Bier nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser bestehen darf. Die Herstellung mit diesen natürlichen Produkten gilt in Deutschland bis heute.