Vortrag zur Geschichte der mitteleuropäischen Sinti
Wie verlief die Geschichte der Sinti in Mitteleuropa von ihren ersten Erwähnungen bis in die Moderne? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Vortrag des Vereins Pro Sinti und Roma e. V. und die Stadt Waldkirch. Unter dem Titel „Zur Geschichte der mitteleuropäischen Sinti von der frühen bis zur späten Moderne“ referiert Historiker Dr. Ulrich Opfermann am Dienstag, 10. November, um 18 Uhr im großen Saal der Katholischen Kirche Waldkirch, Kirchplatz 7.
Historische Entwicklung der Sinti
Der Vortrag zeichnet die historische Entwicklung der mitteleuropäischen Sinti von ihrem ersten Auftreten bis ins 19. und 20. Jahrhundert nach. Die Vorfahren der deutschen Sinti lebten bereits seit dem 15. Jahrhundert in Deutschland. Seit 1997 sind sie als nationale Minderheit anerkannt. Ihre Geschichte ist von Verfolgung und Diskriminierung gekennzeichnet. Höhepunkt war während der nationalsozialistischen Herrschaft: 25.000 Sinti und Roma aus elf europäischen Ländern wurden ermordet. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
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