Bevölkerungsschutz - Krisenfall und Vorsorge
Bevölkerungsschutz in Waldkirch umfasst alle Maßnahmen zur Sicherheit und Hilfe in Krisen- und Katastrophenfällen. Er sorgt dafür, dass Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Rettungsdienste und technische Dienste koordiniert handeln können, um Schäden zu minimieren und Menschen zu schützen. Grundlage dafür sind gesetzliche Regelungen, die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten festlegen und die Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune sichern.
Die Standorte der in Waldkirch vorhandenen Defibrillatoren können der folgenden Liste entnommen werden. Nicht alle sind öffentlich zugänglich, sodass eventuell Öffnungszeiten der Gebäude zu beachten sind.
Eine Karte mit den Standorten von Defibrillatoren gibt es auf der Webseite von Region der Lebensretter e.V.:
zur Karte mit den Standorten der Defibrillatoren.
Die Freiwillige Feuerwehr Waldkirch ist eine von 24 freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Emmendingen. Sie besteht aus den fünf Feuerwehrabteilungen Waldkirch, Kollnau, Siensbach, Suggental und Buchholz. Die Abteilung Waldkirch übernimmt die Aufgabe der Stützpunktfeuerwehr:
zur Webseite Feuerwehr Waldkirch.
Sondergruppen
Zusätzlich zu den Einsatzabteilungen betreibt die Feuerwehr Waldkirch Sondergruppen wie einen ABC-Zug und eine Jugendfeuerwehr. Jede der fünf Einsatzabteilungen verfügt über ein eigenes Gerätehaus. In der Kernstadt Waldkirch steht das Rettungszentrum. Dort sind neben der Feuerwehr der DRK-Ortsverein Waldkirch, das DLRG, die Bergwacht sowie die ständig besetzte Rettungswache des DRK-Kreisverbandes Emmendingen untergebracht.
Hitze wird häufig unterschätzt. Insbesondere für ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen sowie (Klein-)Kinder und Jugendliche können hohe Temperaturen gesundheitliche Probleme verursachen.
- Vermeiden Sie direkte Sonne, vor allem in der Mittagszeit.
- Vermeiden Sie hohe körperliche Anstrengungen.
- Trinken Sie ausreichend und erinnern Sie auch Ihre Mitmenschen daran.
- Lassen Sie keine Kinder und Tiere im Fahrzeug zurück.
- Achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz.
- Übelkeit/Erbrechen
- schnell ansteigendes Fieber oder ein hochroter, heißer Kopf
- Nackensteife
- Plötzliche Bewusstseinstrübung oder ungewöhnliche Unruhe
- Krampfanfall
- Bewusstlosigkeit
- Kreislaufstörungen
Bei Auftreten der oben aufgeführten Symptome bedarf es medizinischer Hilfe. Diese können Sie über den europaweiten Notruf 112 erreichen.
- Verbringen Sie die betroffene Person an einen kühleren, schattigen Ort und lagern Sie diese mit leicht erhöhtem Oberkörper.
- Sofern die Person nicht erbricht oder bewusstseinsgetrübt ist, können ihr dieser schluckweise Wasser oder alkoholfreie Getränke zugeführt werden.
- Bei bestehender Bewusstlosigkeit kontrollieren Sie Puls und Atmung der Person.
- Bei Vorhandensein von Puls und Atmung bringen Sie die Person in die stabile Seitenlage.
- Sollten Puls und Atmung nicht vorhanden sein, leiten Sie Wiederbelebungsmaßnahmen ein und führen diese bis zur Übernahme durch das medizinische Fachpersonal fort.
- Bei akuter Verschlechterung der medizinischen Situation vor Eintreffen des medizinischen Fachpersonals kontaktieren Sie erneut den europaweiten Notruf über die Notrufnummer 112, um weitere Instruktionen zu erhalten.
- Tipps für ältere Menschen bei Hitze finden Sie in der Broschüre "Alter + Hitze" der Bundesregierung:
zur Broschüre "Alter + Hitze". - Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen finden Sie in der Broschüre "Klimawandel & Gesundheit" des Umweltbundesamts:
zur Broschüre "Klimawandel & Gesundheit". - Eine Informationsseite zu den Themen "Hitze & Dürre" hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zusammengestellt:
zur Informationsseite "Hitze & Dürre".
Hochwasserereignisse können nicht nur durch Überlastungen von Fließgewässern, sondern auch abseits der Fließgewässer durch abfließendes Oberflächenwasser im Rahmen lokal begrenzter Starkregenereignisse von kurzer Dauer und hoher Niederschlagsintensität entstehen. Es muss davon ausgegangen werden, dass durch die Folgen der Klimaveränderung zukünftig vermehrt mit solchen Wetterphänomenen zu rechnen sein wird.
- Informationen zum Thema Hochwasser inklusive Checklisten gibt es auf der Webseite des Serviceportals Baden-Württemberg:
zu den Hochwasser-Informationen. - Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat auf seiner Webseite Hinweise zur Vorsorge und zum Verhalten bei Hochwasser zusammengestellt:
zu den Vorsorge- und Verhaltenshinweisen. - Der Deutsche Wetterdienst hat auf seiner Webseite einen Warnlagebericht zur aktuellen Wettersituation in Deutschland:
zum Warnlagebericht. - Das Hochwasser-Risikomanagement Baden-Württemberg hat mehrere interaktive Karten auf seiner Webseite, unter anderem zu Überflutungsflächen und Risikobewertungen:
zu den Karten. - Die aktuellen Pegelstände in Baden-Württemberg führt die Landesanstalt für Umwelt auf ihrer Webseite:
zu den aktuellen Pegelständen.
- Keller vorsorglich räumen und nicht mehr betreten
- Türen und Fenster schließen und Abflussleitungen abdichten
- Elektronische Geräte abschalten (Stromschlaggefahr)
- Strom ausschalten (Sicherung raus)
- Haupthähne für Gas und Wasser abdrehen
- Gefährliche Stoffe in Sicherheit bringen
- Auto auf Anhöhen parken
- Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie zuhause oder suchen Sie ein sicheres Gebäude auf. Halten Sie sich nicht in Kellerräumen oder dem Untergeschoss auf.
- Verfolgen Sie die Unwetterwarnungen im Radio, TV oder über Warn-Apps. Bei einem Katastrophenalarm wird bundesweit auch der Cell-Broadcast eingesetzt. Informieren Sie sich zur aktuellen Wetterlage bei verschiedenen Anbietern wie beispielsweise dem DWD.
- Informieren Sie sich bei drohender oder bestehender Gefahr über die offiziellen Kommunikationsmittel der Stadt Waldkirch (z.B. Webseite, Aushänge, Social Media) und nehmen Sie die Handlungsempfehlungen von Behörden ernst.
- Beachten Sie die Sirenentöne und Durchsagen.
- Beachten Sie stets die Anweisungen und Absperrungen von Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungskräften.
- Helfen Sie Menschen, die Hilfe benötigen, informieren Sie Ihre Nachbarschaft, lassen Sie Ihre Kinder in der Schule/dem Kindergarten.
- Wählen Sie die Notrufnummer nur bei akuter Gefahr und vermeiden Sie ansonsten möglichst Gespräche über das Mobiltelefon.
- Sollten Sie sich im Freien befinden, halten Sie sich fern von Gewässern und suchen Sie Schutz in einem Gebäude. Meiden Sie bei Gewitter offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Türme, Masten, Antennen und lehnen Sie sich nicht an Zäune.
- Halten Sie bei Gewitter zu Überlandleitungen einen Mindestabstand von 50 Metern ein.
- Vermeiden Sie bei Gewitter die Berührung von Gegenständen mit Metallteilen wie Regenschirmen und Fahrrädern.
- Passen Sie Ihr Fahrverhalten im Straßenverkehr den gegebenen Verhältnissen an (langsames Fahren). Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen, hier droht u. U. Gefahr für Leib und Leben und hohe materielle Schäden.
- Je nach Beschädigung, das Haus erst wieder betreten, wenn es geprüft und freigegeben wurde.
- Achtung: Bei überfluteten Räumen besteht Stromschlaggefahr (beispielsweise, wenn der Hausanschluss im Keller untergebracht ist).
- Falls gefährliche Stoffe ausgetreten sind, wie etwa Heizöl, Benzin, Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel o. Ä., rufen Sie die Feuerwehr.
- Abpumparbeiten erst beginnen, wenn der Grundwasserspiegel wieder gesunken ist.
- Lassen Sie Elektrik und Heizöltanks vor der ersten Benutzung von Fachkräften überprüfen. Andere elektronische Geräte erst wieder in Betrieb nehmen, wenn sie vollkommen trocken sind.
- Trocknen Sie die Räume, um Folgeschäden wie Schimmelbildung zu vermeiden.
- Wenn das Dach stark beschädigt ist, bleiben Sie vom Haus ausreichend weit entfernt.
- Dokumentieren Sie die entstandenen Schäden und setzen Sie sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung.
Notfalltreffpunkte dienen als Anlaufstellen für die Bevölkerung bei beispielsweise Flächen- oder Großschadenslagen. An diesen Notfalltreffpunkten erhält die Bevölkerung Informationen zur aktuellen Lage und bei Ausfall der Kommunikation können dort Notrufe abgesetzt werden.
Die Kommunen haben beim Eintritt eines größeren Schadensereignisses nicht nur die Allgemeinheit vor Schäden zu schützen, sondern die Bevölkerung schnellstmöglich über das Ereignis zu warnen und zu informieren. Die Warnung erfolgt in Waldkirch aktuell nur stellenweise durch den Einsatz von Sirenen. Obwohl Warn-Apps für Smartphones zwischenzeitlich sehr häufig genutzt werden, wird die Bevölkerung der Stadtteile Kollnau, Buchholz und Siensbach immer noch auf die althergebrachte Weise gewarnt. Der große Vorteil dabei: Die Alarmierung erreicht die Bevölkerung auch dann, wenn Medien- und Mobilfunkgeräte nicht zur Verfügung stehen.
- Suchen Sie geschlossene Räume auf!
- Schließen Sie die Fenster!
- Beachten Sie Warnungen über die zur Verfügung stehenden Warn-Apps sowie Warnungen auf Ihrem Mobilgerät (Cell Broadcast)!
- Schalten Sie Radio/TV ein und beachten Sie die Verhaltensmaßnahmen!
Von Starkregen spricht man, wenn es in kurzer Zeit und lokal begrenzt intensiv regnet. Der Deutsche Wetterdienst spricht von Starkregen, wenn es in einer Stunde mehr als 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gibt.
Geringe räumliche Ausdehnung
Diese Niederschläge haben in der Regel eine sehr geringe räumliche Ausdehnung. Starkregenereignisse stellen ein schwer zu kalkulierendes Überschwemmungsrisiko dar. Gerade in den Sommermonaten verursacht Starkregen in Verbindung mit heftigen Gewittern oft große Schäden.
Kaum vorhersagbar
Im Gegensatz zu Hochwasser an großen Flüssen sind der genaue Ort und Zeitpunkt eines Regenereignisses kaum vorherzusagen. Daher kann Starkregen für die Betroffenen sehr überraschend auftreten.
Sturzflut in hügeligem Gelände
In hügeligem oder bergigem Gelände fließt das Wasser zum großen Teil außerhalb von Gewässern auf der Geländeoberfläche als Sturzflut ab. Solche Sturzfluten verfügen über hohe Strömungskräfte und können große Mengen an Treibgut wie Holz, Heu- und Silageballen und erodierte Materialien wie Boden oder Geröll mit sich reißen. Dieses Material sammelt sich an Verdolungseinläufen, Verrohrungen, Brücken, Stegen, Zäunen oder Rechen. Durch den Rückstau wird das umliegende Gelände überflutet. Es kann zu weiteren schweren Schäden an Gebäuden und Infrastruktur kommen.
Große Wassermengen
Auch in der Ebene können Starkniederschläge Überflutungen verursachen. Da die großen Wassermengen meistens über den Bemessungsgrenzen der Kanalnetze liegen, können sie weite Flächen schnell unter Wasser setzen. Vor allem die Bebauung und Infrastruktur in den Senken können dabei erheblich geschädigt werden.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat einen Leitfaden zum Thema Starkregen zusammengestellt:
zum Leitfaden "Starkregen".
- Keller vorsorglich räumen und nicht mehr betreten
- Türen und Fenster schließen und Abflussleitungen abdichten
- Elektronische Geräte abschalten (Stromschlaggefahr)
- Strom ausschalten (Sicherung raus)
- Haupthähne für Gas und Wasser abdrehen
- Gefährliche Stoffe in Sicherheit bringen
- Auto auf Anhöhen parken
- Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie zuhause oder suchen ein sicheres Gebäude auf. Halten Sie sich nicht in Kellerräumen oder dem Untergeschoss auf.
- Verfolgen Sie die Unwetterwarnungen im Radio, TV oder über Warn-Apps. Bei einem Katastrophenalarm wird bundesweit auch der Cell-Broadcast eingesetzt. Informieren Sie sich zur aktuellen Wetterlage bei verschiedenen Anbietern wie beispielsweise dem DWD.
- Informieren Sie sich bei drohender oder bestehender Gefahr über die offiziellen Kommunikationsmittel der Stadt Waldkirch (z.B. Webseite, Aushänge, Social Media) und nehmen Sie die Handlungsempfehlungen von Behörden ernst.
- Beachten Sie die Sirenentöne und Durchsagen.
- Beachten Sie stets die Anweisungen und Absperrungen von Polizei, Feuerwehr und anderen Rettungskräften.
- Helfen Sie Menschen, die Hilfe benötigen, informieren Sie Ihre Nachbarschaft, lassen Sie Ihre Kinder in der Schule/dem Kindergarten.
- Wählen Sie die Notrufnummer nur bei akuter Gefahr und vermeiden ansonsten möglichst Gespräche über das Mobiltelefon.
- Sollten Sie sich im Freien befinden, halten Sie sich fern von Gewässern und suchen Sie Schutz in einem Gebäude. Meiden Sie bei Gewitter offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Türme, Masten, Antennen und lehnen Sie sich nicht an Zäune.
- Halten Sie bei Gewitter zu Überlandleitungen einen Mindestabstand von 50 Metern ein.
- Vermeiden Sie bei Gewitter die Berührung von Gegenständen mit Metallteilen wie Regenschirmen und Fahrrädern.
- Passen Sie Ihr Fahrverhalten im Straßenverkehr den gegebenen Verhältnissen an (langsames Fahren). Fahren Sie nicht durch überflutete Straßen, hier droht u. U. Gefahr für Leib und Leben und hohe materielle Schäden.
- Je nach Beschädigung, das Haus erst wieder betreten, wenn es geprüft und freigegeben wurde.
- Achtung: Bei überfluteten Räumen besteht Stromschlaggefahr (beispielsweise, wenn der Hausanschluss im Keller untergebracht ist).
- Falls gefährliche Stoffe ausgetreten sind, wie etwa Heizöl, Benzin, Farben, Lacke, Pflanzenschutzmittel o. Ä., rufen Sie die Feuerwehr.
- Abpumparbeiten erst beginnen, wenn der Grundwasserspiegel wieder gesunken ist.
- Lassen Sie Elektrik und Heizöltanks vor der ersten Benutzung von Fachkräften überprüfen. Andere elektronische Geräte erst wieder in Betrieb nehmen, wenn sie vollkommen trocken sind.
- Trocknen Sie die Räume, um Folgeschäden wie Schimmelbildung zu vermeiden.
- Wenn das Dach stark beschädigt ist, bleiben Sie vom Haus ausreichend weit entfernt.
- Dokumentieren Sie die entstandenen Schäden und setzen Sie sich mit Ihrer Versicherung in Verbindung.
Es ist für jeden Haushalt empfehlenswert, Vorkehrungen zu treffen, um im Falle eines Stromausfalls mehrere Tage unabhängig zu sein. Eine solche Vorbereitung ist ausschlaggebend für die Sicherheit während eines längeren Ausfalls der Stromversorgung.
- Ruhe bewahren! In der Regel sind Stromausfälle schon nach wenigen Stunden behoben.
- Rufen Sie den Notruf nur im Notfall an. Ein Stromausfall an sich ist noch kein Notfall.
- Trennen Sie elektrische Geräte vom Netz. Dies verhindert, dass sie bei der Wiederherstellung der Stromversorgung unerwartet anlaufen, was durch mögliche Spannungsspitzen zu Schäden führen könnte.
- Informieren Sie sich bei der Ortsverwaltung oder am Rathaus über Aushänge und achten Sie auf Durchsagen.
- Informieren und helfen Sie hilfsbedürftigen Menschen in der Nachbarschaft.
- Kindergärten und Schulen können trotz eines Stromausfalls ihren Betrieb fortführen. Die Kinder können nach dem regulären Ende der Betreuungs- und Schulzeit abgeholt werden bzw. ihren Heimweg antreten.
- Erhöhtes Brandrisiko: Achten Sie bei Kerzen und offenen Gasflammen darauf, dass eine ausreichende Belüftung gewährleistet ist, und halten Sie Löschmittel (Feuerlöscher, Löschdecke) bereit. Kein offenes Feuer in Wohnräumen!
- Versorgungsengpässe durch unzureichende Vorräte: Stellen Sie sicher, dass Sie für mindestens 10 Tage Vorräte an Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln, Feuerzeug, Kerzen, einem Batterie- oder Kurbelradio, Taschenlampe, Hygieneartikeln, einem Erste-Hilfe-Kasten inklusive persönlicher Medikamente und etwas Bargeld haben.
- Ausfall technische Infrastruktur: Verwenden Sie keine Aufzüge und Rolltreppen und beachten Sie, dass elektrische Schließsysteme von Türen ausfallen. Beachten Sie, dass die Treibstoffversorgung unterbrochen sein kann, da die Pumpen an Tankstellen ohne Strom nicht betrieben werden können. Fahren Sie besonders langsam und vorsichtig, da Ampeln und Parkhausschranken ausfallen
- Ausfall der Heizung, Beleuchtung, des Herdes/Ofens
- Ausfall von Bankautomaten und Bezahlsystemen in Supermärkten
- Kein Zugang zu Informationen/Überlastung, Unterbrechung oder Ausfall der Kommunikationsnetze: Haben Sie ein batteriebetriebenes Radio und entsprechende Batterien im Haus oder verwenden Sie ein Autoradio. Informieren Sie sich bei der Ortsverwaltung oder am Rathaus über Aushänge und achten Sie auf Durchsagen
- Unterbrechung der Kühlkette: Im Winter kann der Balkon als alternativer Kühlort genutzt werden. Verdorbene Lebensmittel können in starken Müllsäcken gelagert werden, um die Geruchsbelastung so gering wie möglich zu halten.
- Ausfall der Wasserversorgung (Toilettenspülung, Waschgelegenheiten, Abwasch): Wegwerfgeschirr nutzen, um Wasser für die Körperhygiene zu sparen.
- Unterbrechung der Medikamentenversorgung von Apotheken (Ausgabe nicht möglich): Bevorratung wichtiger Medikamente
- Ausfall von medizinischen Geräten in der häuslichen Pflege (z. B. Hausnotruf, Beatmungsgeräte): Die Akkuleistung stets über 80 % halten und ggf. einen Ersatz-Akku bereithalten.
- Etwaige Schäden dokumentieren, um Schadensersatz einfordern zu können.
- Elektrische Geräte wieder einstecken und in Betrieb nehmen.
- Vorrat an Verbrauchsgegenständen wie z. B. Medikamente, Lebensmittel, Kerzen, Akkus, Batterien, Brennstoff etc. ersetzen/wiederauffüllen, um für einen nächsten Stromausfall gerüstet zu sein.
Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meistens schon zu spät. Notfälle erfordern in der Regel eine schnelle Reaktion auf die jeweilige Situation. Wenn Sie und Ihre Familie evakuiert werden müssen, können Sie nicht erst beginnen, Ihr Notgepäck zu packen. Wenn der Strom für Tage ausfällt, sollten Sie bereits einen Notvorrat im Haus haben.
Ratgeber des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Der „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) kann Ihnen bei Ihren persönlichen Vorbereitungen helfen. Dort finden Sie wertvolle Informationen und Tipps zu allen wichtigen Notfallthemen – vom Lebensmittelvorrat bis zum Notgepäck.
Den Ratgeber erhalten Sie beim Bürgerservice im Rathaus Waldkirch sowie in den Ortsverwaltungen. Er kann zudem auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe heruntergeladen und bestellt werden:
zum Download des Ratgebers.
Verschiedene Apps bieten durch frühzeitige Warnungen Schutz vor Katastrophen- und Naturereignissen wie Hochwasser, Überflutung und anderen.
Die Notfall- Informations- und Nachrichten-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). NINA warnt deutschlandweit vor Gefahren wie Hochwasser und anderen sogenannten Großschadenslagen für den aktuellen Standort. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.
Stadt Waldkirch kann über die NINA-App vor lokalen Gefahren warnen
Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Dieses wird vom BBK für bundesweite Warnungen des Zivilschutzes betrieben. Die Lagezentren der Länder und viele bereits angeschlossene Leitstellen von Städten und Kommunen können das Warnsystem nutzen, in der Regel sind dies Feuerwehr- und Rettungsleitstellen. Auch die Stadt Waldkirch kann Warnmeldungen für lokale Gefahrenlagen herausgeben.
Weitere Infos und Download
Weitere Informationen und den Download der App finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:
zur Warn-App NINA.
"Meine Pegel" ist die amtliche Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App der Hochwasserzentralen. Sie wertet deutschlandweit rund 2500 Pegel aus und informiert über den aktuellen Wasserstand. Per Push-Mitteilung informiert sie bei Über-/ oder Unterschreitung von individuell konfigurierten Grenzwerten.
Weitere Infos und Download
Die kostenlose App steht für Android und IOS zur Verfügung. Weitere Infos und den Download der App finden Sie auf der Webseite der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg:
zur App "Meine Pegel".
Die Warn-Wetter-App des Deutschen Wetterdiensts informiert zur aktuellen Warn- und Wettersituation in Deutschland. Außerdem informiert die App über die aktuellen Unwettergefahren vor Ort per Push-Nachricht.
Weitere Infos und Download
Die kostenlose App steht für Android und IOS zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdiensts:
zur App "DWD Warn-Wetter-App".
Die zunehmenden klimatischen Veränderungen sowie geringe Niederschlagsmengen über einen großen Zeitraum erhöhen das Risiko für Wald- und Vegetationsbrände. Von Anfang März bis einschließlich Ende Oktober gilt deshalb ein generelles Rauchverbot im Wald. Offene Feuer im Bereich von Wäldern sind deshalb nur in fest eingerichteten und dafür vorgesehenen Feuerstellen erlaubt.
Fahrlässiges Verhalten meistens die Ursache
Wald- und Vegetationsbrände entstehen meist durch fahrlässiges Verhalten.
Vermeiden Sie deshalb folgende Punkte:
- keine Zigaretten achtlos wegwerfen - auch nicht aus dem fahrenden Auto.
- kein offenes Feuer - nur in den dafür vorgesehenen Feuerstellen.
- keine Autos oder Motorräder auf nicht abgemähten Grasflächen abstellen - Brandgefahr durch heiße Motorteile.
- kein Betrieb von Himmelslaternen.
- keine Unkrautbeseitigung mittels Abflammen.
Das Landratsamt Emmendingen informiert über die aktuelle Waldbrandstufe auf seiner Webseite:
zur Homepage des Landratsamts.
Einen Waldbrandgefahrenindex gibt es auf der Webseite des Deutschen Wetterdiensts:
zum Waldbrandgefahrenindex.
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