Breitband

Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist wichtig für das Leben und Arbeiten in Waldkirch. Ziel ist es, alle Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen mit schnellen und stabilen Internetanschlüssen zu versorgen. Mit verschiedenen Förderprogrammen wird der Ausbau des Breitbandnetzes unterstützt, um Versorgungslücken zu schließen und den Anschluss an die digitale Zukunft zu sichern. So wird die Grundlage für modernes Arbeiten, Lernen und Leben geschaffen.

In einem Browser steht www.
Stadtansicht von Waldkirch. Im Vordergrund ist der Kirchturm von St. margarethen.
Ein Mann sitzt vor einem Laptop. In einer Hand hält er ein Handy.
Fragen und Antworten

Welche Gebiete und Straßen zählen zu den Haushalten im Rahmen der Graue-Flecken-Förderung?

Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Graue Flecken“ werden in Waldkirch Adressen ausgebaut, die im Markterkundungsverfahren als unterversorgt identifiziert wurden. Dabei handelt es sich um Gebäude, an denen kein gigabitfähiger Anschluss vorhanden ist und kein privatwirtschaftlicher Ausbau eines Telekommunikationsunternehmens angekündigt war. Aus Datenschutz- und wettbewerbsrechtlichen Gründen dürfen wir keine vollständigen Listen mit förderfähigen Einzeladressen oder Straßenzügen veröffentlichen.

Was umfasst das Förderprogramm konkret?

Das Förderprogramm ermöglicht den kostenfreien Glasfaserhausanschluss für alle Adressen, die im Rahmen des Förderverfahrens als förderfähig eingestuft wurden. Die Fördermittel des Bundes und des Landes Baden-Württemberg decken die kompletten Kosten für den Anschluss bis ins Gebäude ab.

Ist der Anschluss an das Glasfasernetz an einen Vertrag gebunden?

Ein Glasfaserhausanschluss kann im Rahmen des Förderprojekts auch ohne direkten Vertragsabschluss mit der Telekom hergestellt werden. Es besteht kein Nutzungs- oder Vertragszwang – der Anschluss kann zunächst gelegt und zu einem späteren Zeitpunkt aktiviert werden.

Welche Kosten fallen an, wenn nur der Anschluss gelegt wird, aber keine Nutzung erfolgt?

Wenn Ihr Gebäude förderfähig ist und im Rahmen des Projekts angeschlossen wird, fallen für Sie keine Kosten an. Der Anschluss ist vollständig über die Förderung abgedeckt – unabhängig davon, ob Sie einen Telekommunikationsvertrag abschließen oder nicht.

Sollte ich das Angebot nutzen?

Ja. Die Stadt Waldkirch empfiehlt allen Hausbesitzenden dringend, dieses  kostenlose Angebot wahrzunehmen – egal, ob der Glasfaseranschluss sofort genutzt wird oder nicht. Ein Glasfaseranschluss steigert dauerhaft den Wert des Gebäudes. Selbst wer den Anschluss derzeit nicht aktiv benötigt, profitiert langfristig von der modernen Infrastruktur und der höheren Attraktivität seines Objekts.

Wie erhalte ich die Grundstückseigentümererklärung?

Für den Anschluss benötigt die Telekom eine sogenannte Grundstückseigentümererklärung. Diese wird in der Regel im Zuge der Vor-Ort-Informationen verteilt. Für die digitale Version oder den Online-Zugang wenden Sie sich bitte direkt an die Deutsche Telekom, die den Ausbau im Auftrag der Stadt durchführt.

Werden alle Gebäude in Waldkirch angeschlossen?

Das aktuelle Projekt umfasst nur die im Förderverfahren ermittelten förderfähigen Adressen. Ein flächendeckender Ausbau für alle Gebäude ist derzeit nicht Gegenstand der Förderung. Die Telekom plant jedoch, bei der Umsetzung auch Adressen auf dem Trassenweg mit zu erschließen oder entsprechende unverbindliche Angebote zu machen. Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer können sich dafür gerne bei uns melden.

Wie läuft der Ausbau ab?

Der Ausbau hat begonnen. Das Projekt läuft bis voraussichtlich Ende 2028. Sollten Sie erst nach Abschluss der geförderten Ausbauphase einen Glasfaseranschluss wünschen, ist dies grundsätzlich möglich, dann jedoch auf eigene Kosten über einen privatwirtschaftlichen Ausbauvertrag.

Gigabitverfahren

Ziele

Die Bundesregierung fördert deutschlandweit den Ausbau von nachhaltigen und hochleistungsfähigen Gigabit-Netzen in unterversorgten Gebieten, in denen ein privatwirtschaftlich gestützter Ausbau bisher noch nicht gelungen ist. Um den Breitbandausbau der unterversorgten Bereiche im Stadtgebiet durchführen zu können, wurde ein Förderantrag im Rahmen der „Graue-Flecken“-Förderung gestellt und bewilligt. 90 Prozent der förderfähigen Kosten können gefördert werden (50 Prozent  vom Bund, 40 Prozent Kofinanzierung vom Land). Mit dem Förderprogramm wird das Breitband für knapp 1100 Adressen, die bisher unter 100 Mbit/s erhalten, ausgebaut.

Projektfortschritt

03. März 2026

Eine große Kabeltrommel liegt auf einer grünen Wiese.

Mit dem Spatenstich am 3. Dezember 2025 hat der Breitband-Ausbau in Waldkirch begonnen. Der Ausbau findet in den zwei Projekten „Graue Flecken“ (für Haushalte) und „Weiße Flecken“ (für Schulen) statt. Der Bau hat in beiden Projekten bereits begonnen. Im Projekt „Weiße Flecken“ hat der Ausbau an der Freien Schule Elztal in Kollnau begonnen. Dort ist der Ausbau bereits abgeschlossen und die Schule an das Breitband angeschlossen. Im Projekt „Graue Flecken“ hat der Ausbau ebenfalls in Kollnau begonnen. Dort sind die ersten zwei Straßen bereits fertig. 

Spatenstich

03. Dezember 2026

Mehrere Menschen haben Spaten in der Hand. Sie stehen links und rechts von einem Sandhaufen.

Viele Gäste waren zum Rathaus in Kollnau gekommen, um gemeinsam den Startschuss für den Breitband-Ausbau zu feiern – darunter Vertreterinnen und Vertreter der Telekom, der beteiligten Bauunternehmen, des Gemeinderats, der Stadtverwaltung sowie Ortsvorsteherin und Oberbürgermeister. Oberbürgermeister Michael Schmieder dankte allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit und unterstrich die Bedeutung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur.  „Ob Arbeiten, Einkaufen oder die Freizeit – vieles passiert heute online“, sagte er. „Der Breitband-Ausbau ist weit mehr als ein technisches Vorhaben. Er ist ein Schlüssel für unsere wirtschaftliche Stärke, unsere gesellschaftliche Teilhabe und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde.“

Oberbürgermeister Michael Schmieder steht vor einem großen Sandhaufen und hält eine Rede.

"Jetzt wird es sichtbar“ – Stadt koordiniert das Großprojekt

Im Anschluss sprach Melanie Gehl-Moser, persönliche Referentin des Oberbürgermeisters, Wirtschaftsförderin und zuständig für die Koordination des Projektes bei der Stadt Waldkirch. „Heute beginnt der Teil, auf den viele Menschen in Waldkirch lange gewartet haben: Wir kommen ins Tun, sichtbar, greifbar und für viele Haushalte mit einem spürbaren Unterschied“, sagte sie. Sie wies zugleich darauf hin, dass ein so großes Bauvorhaben im laufenden Stadtbetrieb zwangsläufig Einschränkungen mit sich bringt. „Unser Ziel ist es, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, die Qualität der Arbeiten hochzuhalten und Beschädigungen zu vermeiden.“

Oberbürgermeister Michael Schmieder schaut sich ein Kabel an. Im Hintergrund sind weitere Menschen.

Telekom und Bauunternehmen geben Einblick in den Ausbau

Auch Christopher Beußel von der Telekom richtete einige Worte an die Anwesenden und dankte allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit. Eine besondere Demonstration bot anschließend ein beteiligtes Bauunternehmen: Es zeigte live, wie die extrem dünnen Glasfasern – kaum dicker als Bindfäden – miteinander verbunden werden.

Weitere Infos

Weitere Infos finden Sie in der Infomappe "Glasfaser für Deutschland" der Telekom:
Download der Infomappe (barrierefreies PDF). (402 KB)

Weitere Informationen zum Förderprogramm Gigabit für Deutschland des Bundes gibt es auf der dazugehörigen Webseite:
zum Förderprogramm Gigabit für Deutschland.

Förderung

Gefördert durch das Bundesförderprogramm Breitband.

Weiße Flecken

Ziele

Die Bundesregierung fördert deutschlandweit den Ausbau von nachhaltigen und hochleistungsfähigen Gigabit-Netzen in unterversorgten Gebieten, in denen ein privatwirtschaftlich gestützter Ausbau bisher noch nicht gelungen ist. Um den Breitbandausbau der Schulen Freie Schule Elztal e.V. und SBBZ Sehen St. Michael durchführen zu können, wurde ein Förderantrag gestellt und bewilligt. 90 Prozent der förderfähigen Kosten werden gefördert (50 Prozent vom Bund, 40 Prozent Kofinanzierung vom Land).

Projektfortschritt

03. März 2026

Eine große Kabeltrommel liegt auf einer grünen Wiese.

Mit dem Spatenstich am 3. Dezember 2025 hat der Breitband-Ausbau in Waldkirch begonnen. Der Ausbau findet in den zwei Projekten „Graue Flecken“ (für Haushalte) und „Weiße Flecken“ (für Schulen) statt. Der Bau hat in beiden Projekten bereits begonnen. Im Projekt „Weiße Flecken“ hat der Ausbau an der Freien Schule Elztal in Kollnau begonnen. Dort ist der Ausbau bereits abgeschlossen und die Schule an das Breitband angeschlossen. Im Projekt „Graue Flecken“ hat der Ausbau ebenfalls in Kollnau begonnen. Dort sind die ersten zwei Straßen bereits fertig.

Spatenstich

03. Dezember 2026

Mehrere Menschen haben Spaten in der Hand. Sie stehen links und rechts von einem Sandhaufen.

Viele Gäste waren zum Rathaus in Kollnau gekommen, um gemeinsam den Startschuss für den Breitband-Ausbau zu feiern – darunter Vertreterinnen und Vertreter der Telekom, der beteiligten Bauunternehmen, des Gemeinderats, der Stadtverwaltung sowie Ortsvorsteherin und Oberbürgermeister. Oberbürgermeister Michael Schmieder dankte allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit und unterstrich die Bedeutung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur.  „Ob Arbeiten, Einkaufen oder die Freizeit – vieles passiert heute online“, sagte er. „Der Breitband-Ausbau ist weit mehr als ein technisches Vorhaben. Er ist ein Schlüssel für unsere wirtschaftliche Stärke, unsere gesellschaftliche Teilhabe und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde.“

Oberbürgermeister Michael Schmieder steht vor einem großen Sandhaufen und hält eine Rede.

"Jetzt wird es sichtbar“ – Stadt koordiniert das Großprojekt

Im Anschluss sprach Melanie Gehl-Moser, persönliche Referentin des Oberbürgermeisters, Wirtschaftsförderin und zuständig für die Koordination des Projektes bei der Stadt Waldkirch. „Heute beginnt der Teil, auf den viele Menschen in Waldkirch lange gewartet haben: Wir kommen ins Tun, sichtbar, greifbar und für viele Haushalte mit einem spürbaren Unterschied“, sagte sie. Sie wies zugleich darauf hin, dass ein so großes Bauvorhaben im laufenden Stadtbetrieb zwangsläufig Einschränkungen mit sich bringt. „Unser Ziel ist es, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, die Qualität der Arbeiten hochzuhalten und Beschädigungen zu vermeiden.“

Oberbürgermeister Michael Schmieder schaut sich ein Kabel an. Im Hintergrund sind weitere Menschen.

Telekom und Bauunternehmen geben Einblick in den Ausbau

Auch Christopher Beußel von der Telekom richtete einige Worte an die Anwesenden und dankte allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit. Eine besondere Demonstration bot anschließend ein beteiligtes Bauunternehmen: Es zeigte live, wie die extrem dünnen Glasfasern – kaum dicker als Bindfäden – miteinander verbunden werden.

Weitere Infos

Weitere Infos finden Sie in der Infomappe "Glasfaser für Deutschland" der Telekom:
Download der Infomappe (barrierefreies PDF). (402 KB)

Weitere Informationen zum Förderprogramm Weiße Flecken des Bundes gibt es auf der dazugehörigen Webseite:
zum Förderprogramm Weiße Flecken.

Förderung

Gefördert durch das Bundesförderprogramm Breitband.