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Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen

"Persönlichkeiten, die sich herausragende und bleibende Verdienste um die Stadt Waldkirch erworben haben, kann als Dank und Anerkennung das Ehrenbürgerrecht der Stadt Waldkirch verliehen werden", so heißt es in der Ehrenordnung der Stadt Waldkirch. In der Vergangenheit waren es 15 Bürger und Bürgerinnen, die sich häufig über sehr lange Zeit hinweg sozial oder kulturell in einer besonderen Weise über eine lange Zeit hinweg verdient gemacht haben. 

Wolfram Wette

Besondere und herausragende Verdienste als Historiker, Friedensforscher und Kommunalpolitiker

Für seine außerordentlichen Verdienste als Historiker, Friedensforscher und Kommunalpolitiker  wurde Prof. Dr. em. Wolfram Wette 2020 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Verdienste erwarb er sich im akademischen Bereich bei der Beteiligung an der Erforschung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Friedensforschung. Wolfram Wette setzte sich zudem erfolgreich für die 2009 vom Bundestag beschlossene Rehabilitierung der Wehrmachtsdeserteure als Opfer der verbrecherischen NS-Justiz ein. Er war an der Durchführung der Waldkircher Friedenswoche 1978 und der Ausarbeitung der "Waldkircher Erklärung" gegen  Rüstungsexporte wesentlich beteiligt. In zahlreichen Beiträgen hat er grundlegende Aufklärungsarbeit über Waldkirch im Nationalsozialismus geleistet und zur Herausbildung einer tragfähigen Erinnerungskultur entscheidend beigetragen. Weitere Arbeiten zur Regionalgeschichte wurden von ihm recherchiert und verfasst. Kommunalpolitisch engagiert sich Wolfram Wette seit mehr als 45 Jahren bei der SPD, von 1975 bis 1981 war er Vorsitzender des Ortsvereins und von 1980 bis 1989 Gemeinderat und Fraktionsvorsitzender seiner Partei. 

 Richard Leibinger

Herausragende und bleibende Verdienste als Oberbürgermeister

Für seine außerordentlichen Verdienste in 32 Jahren seiner Tätigkeit als (Ober-) Bürgermeister wurde Richard Leibinger 2015 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Zu den Verdiensten von Richard Leibinger gehören der Ausbau der Kinderbetreuung, Gründung der Stadtwerke, der Wohnungswirtschaft und der Technischen Betriebe. Er setzte sich für die Gründung des Mehrgenerationenhauses Rotes Haus und für die Entwicklung eines Leitbilds für Waldkirch und dessen Fortschreibung 2014 ein. Ein besonders wichtiges Anliegen war ihm stets die Förderung der Kultur.

Hugo Eisele

Herausragende und bleibende Verdienste als Bürgermeister

Für seine außerordentlichen Verdienste in 13 Jahren Tätigkeit als Bürgermeister wurde Hugo Eisele 2015 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Zu den Verdiensten von Hugo Eisele gehört die Umsetzung der Gemeindereform. In seine Zeit fallen außerdem die Entwicklung vieler neuer Wohngebiete in Waldkirch; Turn- und Festhallen wurden erweitert oder neu gebaut, die Wasserver- und Abwasserentsorgung wurde erweitert - der Kindergarten "Windmühle" war der erste Ganztagskindergarten des Landkreises Emmendingen. Daneben engagierte sich Hugo Eisele in einer Vielzahl von Vereinen, im Städtetag, im Kreistag, im Abwasser- und im Wasserversorgungsverband sowie in Verwaltungsräten. Von 1990 bis 1992 half er beim Aufbau der Kreis- und Kommunalverwaltungen in den Kreisen Chemnitz und Annaberg mit.

Helmut Hummel

Herausragende Unterstützung in kulturellen und stadtgeschichtlichen Bereichen

Für die herausragende Unterstützung in vorwiegend kulturellen und stadtgeschichtlichen Bereichen wurde Helmut Hummel 2011 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. So brachte er sich bei der Restaurierung der Revolutions- und Turnvereinsfahne von 1848/49 ein, bei der Restaurierung der Fahne von 1886 der ehemaligen Waldkircher Schützengesellschaft und der Bücher von Siegfried Burger. Weiter unterstützt er in vielfältiger Hinsicht das Elztalmuseum. Er war Mitbegründer der Aktion "Kastelburg in Not", Stifter des Malteserzeltes, durch ihn wurde der Fischlehrpfad in Waldkirch verwirklicht. Neben all diesen Bereichen ist er auch in sozialen und kirchlichen Angelegenheiten sehr engagiert. Die Hummel AG ist mittlerweile Mitgesellschafterin der Wabe gGmbH. 

Gisela Sick

Für langjähriges Engagement um die Förderung örtlicher Vereine und Einrichtungen

Für ihr Engagement insbesondere für die Bildung junger Menschen und die Städtische Musikschule wurde Gisela Sick 2011 die Ehrenbürgerwürde verliehen. Gisela Sick war wesentlich daran beteiligt, dass sich die Sick AG zu einem namhaften und erfolgreichen Unternehmen entwickelt hat. Großen Wert legte sie auf die Förderung der Jugend und des betrieblichen Nachwuchses. Darüber hinaus fördert und unterstützt sie Angebote für junge Menschen in Waldkirch und der umliegenden Region.


Bernhard Schmieder

Herausragende Leistungen und Verdienste in über 35-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit

Für seine herausragenden Leistungen und Verdienste in über 35-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit und um das Zusammenleben im Stadtteil Siensbach und den Belangen der Gesamtstadt wurde Bernhard Schmieder 2004 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. In seine Zeit als Ortsvorsteher fallen unter anderem die Erweiterung der Festhalle, der Ausbau der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, die Erschließung neuer Baugebiete und der Neubau der Kirche. Er arbeitete über 50 Jahre im Musikverein Siensbach mit, davon 25 Jahre als Vorsitzender. 20 Jahre hat er aktiv in der Stadtmusik Waldkirch mitgewirkt und war Sänger im Kirchenchor.

Liesl Frick

Langjährige Leiterin des Altenwerkes und Narrenmutter

Für ihr vielfältiges Engagement auf sozialer, politischer und kultureller Ebene wurde Liesl Frick 1992 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Liesl Frick war Mitbegründerin und langjährige Leiterin des Altenwerkes und Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft. Als Narrenmutter der Krakeelia widmete sie sich der Pflege und dem Erhalt des Brauchtums. Von 1968 bis 1982 war sie die erste Stadträtin im Gemeinderat und förderte seit der Gründung der Städtepartnerschaft mit Schlettstadt die gegenseitige Begegnung.

Walter Boch

Besonderes soziales Engagement für Menschen und Vereine der Stadt

Für sein besonderes soziales Engagement für Menschen und die Vereine der Stadt wurde Walter Boch 1989 die Ehrenbürgerwürde verliehen. Walter Boch setzte sich für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und Wohnraum besonders ein.  1946 übernahm er nach der Gründung des Gesamtsportvereins Waldkirch das Amt des Geschäftsführers und hatte als solcher maßgeblichen Anteil am Bau des Elztalstadions. Weitere Vereine, für die er sich einsetzte, waren die Arbeiterwohlfahrt, das Rote Kreuz, die Gartenfreunde und der Heimat- und Verkehrsverein. Politisch fand er seine Heimat bei der SPD. Als Mitglied des Gemeinderats ab 1965 hatte er auch das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters bis 1989 inne. Ein wichtiges Anliegen war ihm eine zeitgemäße Verkehrsinfrastruktur; sein Name wird mit dem Bau der B294 verbunden bleiben.   Mit beeindruckendem Engagement hat er sich den Entwicklungen im schulischen Bereich, dem Bau neuer Kindergärten oder der Erweiterung des St. Nikolai-Spitals um altengerechte Wohnungen und menschenwürdige Pflegeplätze angenommen. Über seine sportlichen Kontakte ebnete er den Weg für die Städtepartnerschaft mit Liestal.

Hermann Rambach

Besondere Verdienste um Erforschung der Heimatgeschichte und Aufbau des Elztalmuseums.

Für seine besonderen Verdienste um die Erforschung der Heimatgeschichte Waldkirchs und des Elztals und des Aufbaus des Elztalmuseums wurde Hermann Rambach 1983 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Nach dem Abschluss der Realschule absolvierte er bei der Stadt Waldkirch eine Verwaltungslehre und war anschließend kurze Zeit städtischer Angestellter. 1929 wechselte er in die freie Wirtschaft. 1948 wurde er Leiter der Kreisstelle für Denkmalschutz und Heimatpflege im Landkreis Emmendingen. Zeit seines Lebens befasste sich Hermann Rambach mit der Geschichte der Stadt Waldkirch und des Elztals. 1988 und 1991 veröffentlicht er das zweibändige Werk „Waldkirch und das Elztal“. Ab 1952 leitete er ehrenamtlich das neu eingerichtete Heimatmuseum. 1985 wurde das Elztalmuseum auf seine Initiative hin mit vielen Ausstellungsstücken, die meist von Bürgern und Bürgerinnen Waldkirchs stammten, neu eröffnet. Unter seiner Regie wuchs die Sammlung des Museums auf annähernd 30.000 Exponate. 1947 gründete er die Sektion Waldkirch des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“ und hatte bis 1982 dessen Vorsitz inne. 1948 war er Mitbegründer des Heimat- und Verkehrsvereins Waldkirch und bis 1958 Schriftleiter des Waldkircher Heimatbriefs.

Rudolf Blessing

Förderung der Stadt auf kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet

Für seine besonderen Verdienste um die Stadt im kulturellem, sozialen als auch wirtschaftlichen Bereich wurde Rudolf Blessing 1961 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Er hat in großem Maß Arbeitsplätze geschaffen und unterstützte das Bruder-Klaus-Krankenhaus und das Altenheim Waldkirch durch großzügig finanziell. Insbesondere die jahrelange Förderung der Stadtmusik Waldkirch lag ihm am Herzen.

 

Stanislaus Göppert

Besondere Verdienste für die Bevölkerung Waldkirchs durch überlegtes und mutiges Handeln

Für seine besonderen Verdienste im Jahr 1945 wurde Stanislaus Göppert 1950 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Neben seiner großen unternehmerischen Leistung hat sich  Stanislaus Göppert 1945 nach dem Verschwinden des amtierenden Bürgermeisters bereiterklärt, das Amt zu übernehmen. In dieser Position konnte er verhindern, dass Waldkirch verteidigt wird. Außerdem erreichte er in Verhandlungen, dass am 21. April 1945, wenige Stunden bevor die Franzosen Waldkirch erreichten, dass eine der Brücken über die Elz nicht gesprengt wurde. Nach einer Schießerei am Abend gelang es Göppert zudem, die französischen Militärs zu überzeugen, dass nicht die Zivilbevölkerung geschossen hatte und konnte so Vergeltung an den Bürgern verhindern.

Ehrenbürger der zu dieser Zeit noch selbständigen Stadtteile Kollnau, Buchholz und Suggental

Georg Schindler

Außerordentliche Verdienste in nahezu 30 Jahren seiner Tätigkeit als Bürgermeister der eigenständigen Gemeinde Kollnau

Für seine außerordentlichen Verdienste in nahezu 30 Jahren seiner Tätigkeit als Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Kollnau wurde Dr. Georg Schindler 1974 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Waldkirch verliehen. Er war Gründungsmitglied des Ortsverbands der CDU. 1945 wird er bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister 1948 kommissarisch als Bürgermeister der Gemeinde Kollnau eingesetzt. Bis zur Eingemeindung 1975 wird er als solcher wiedergewählt und nimmt daran anschließend die Aufgabe des Ortsvorstehers wahr. In dieser Zeit werden in Kollnau 170 Gemeindewohnungen, das Schwimmbad, eine neue Turnhalle und die Realschule gebaut. Die Erschließung von Baugebieten, darunter das „Ebertle“, wurden unter ihm als Bürgermeister beschlossen. Viele Jahre ist er auch Mitglied des Kreistags und Vorsitzender verschiedener Verbände und Vereine wie des Verbands badischer Gemeinden oder des Vereins badischer Bürgermeister.

August Heizmann

Außerordentliche Verdienste als ehrenamtlicher Bürgermeister von Siensbach

August Heizmann wurde 1972 für seine außerordentlichen Verdienste in 26 Jahren als ehrenamtlicher Bürgermeister von Siensbach zum Ehrenbürger ernannt.
 

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