Deutsch
Sie sind hier: Startseite / Bildung & Soziales / Menschen mit Behinderung / Öffentlichkeitsarbeit

Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit

Wie barrierefrei ist die Emmendinger Innenstadt? Artikel im Elztäler Wochenbericht vom 12.09.2019

Redakteur Daniel Gorzalka hat sich mit Rollstuhl, Milchglasbrille, Blindenstock und Ohrenschützern einem Selbstrvesucht unterzogen. Wie er es empfunden und was er dabei erlebt hat, steht unter dem folgenden Linl als PDF zur Verfügung: Reportage "Wie barrierefrei ist die Emmendinger Innenstadt?" (2,6 MB)

Diskussion in Emmendingen: Wie kann Inklusion gelingen? 15.5.2019

Der Film „Die Kinder der Utopie“ lief im Cinemaja. Danach wurde über schulische Inklusion diskutiert.

Über zwanzigtausend Zuschauerinnen und Zuschauer bundesweit sahen am 15. Mai den Dokumentarfilm „Die Kinder der Utopie“ im Kino, in Emmendingen waren es knapp 70. Dokumentarfilmer Hubertus Siegert zeigt sechs junge Menschen, die zurückblicken auf ihre gemeinsame Zeit in einer Berliner Grundschule. Damals ein revolutionäres wie ungewöhnliches Konzept: Kinder mit und ohne Behinderung wurden gemeinsam unterrichtet. Mittlerweile sind die ehemaligen Schülerinnen und Schüler Anfang zwanzig und erzählen von Erinnerungen, Hoffnungen und Träumen – ein Film der bewegt und zum Nachdenken anregt.

Im Anschluss wurde das Thema schulische Inklusion in einer Gesprächsrunde aufgegriffen. Als Expertinnen vor Ort waren Silke Engesser, Lehrerin an der Waldorfschule Emmendingen; Dr. Juliane Leuders, Mitglied der  Forschungsgruppe Inklusion an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und Andrea Wagner, Hauptschullehrerin und stellvertretende Schwerbehindertenvertreterin im Staatlichen Schulamt Freiburg. Alle drei sind sich einig, dass der Film Hoffnung macht, auch wenn es noch ein weiter Weg sein wird. Sowohl aus dem Kreis der Expertinnen als auch aus dem Publikum wurde angemerkt, dass Inklusion nicht mit dem Schulabschluss aufhören darf, sondern der  Gedanke auch auf die Arbeitswelt übertragen werden muss.

Untertitel, Audiodeskription und Gebärdensprache machten die Veranstaltung auch für Menschen mit Hör- und Sehbeeinträchtigungen zugänglich. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Stellen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung im Landkreis Emmendingen (DRK, Kreisverband Emmendingen e.V.; Diakonisches Werk Emmendingen; Lebenshilfe Kreisvereinigung Emmendingen e.V.), dem Behindertenbeauftragten des Landkreises Emmendingen und den Inklusionsbeauftragten der Städte Emmendingen und Waldkirch. Es ist geplant, den Film zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu zeigen.

Festveranstaltung: „10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Inklusive Gesellschaft – wann sind wir endlich da?“ 14.02. 2019

Vor 10 Jahren trat die UN-Behinderten-Rechts-Konvention, die die Rechte von Menschen mit Behinderung weltweit definiert, in Deutschland in Kraft. Zu diesem Anlass fand am 14. Februar in der Steinhalle Emmendingen die Festveranstaltung „Inklusive Gesellschaft – wann sind wir endlich da?“ statt, organisiert durch die Inklusionsbeauftragte der Stadt Waldkirch, Regina Fuchs, den Behindertenbeauftragten des Landkreises Bruno Stratz und Esther Weber, der Leiterin der Geschäftsstelle des Behindertenbeauftragen, sowie dem Senioren- und Inklusionsbeauftragten der Stadt Emmendingen, Johannes Baur.

Raúl Krauthausen, der als Autor, TV-Moderator und Inklusions-Aktivist unterwegs ist, begeisterte in seinem unterhaltsamen, inspirierenden, aber auch herausfordernd ehrlichen Vortrag die fast 400 Besucherinnen und Besucher mit seinen Gedanken zur Inklusion. Mit vielen Geschichten aus dem Alltag unterstrich er, dass die inklusive Gesellschaft nicht irgendwann „da sei“, sondern immer ein Prozess bleibe, an dem man arbeiten müsse. Bewegend und beeindruckend waren die Statements von fünf Menschen mit Behinderung aus dem Landkreis, die nach dem Vortrag von ihren Wünschen und Träumen, aber auch den Barrieren in ihrem Leben berichteten.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Gesprächsrunde mit Jutta Pagel-Steidl (Landesverband für Körper und Mehrfachbehinderte Menschen Baden-Württemberg), Monika Tresp (Fachberatung Inklusion, Gemeindetag Baden-Württemberg) und Linda Gungl (FreiesSehen e.V. und Teilhabeberaterin). Die Expertinnen berichteten darüber, wie sie in ihrer Arbeit versuchen, Barrieren abzubauen – auch in den Köpfen! Musikalisch wurde die Veranstaltung von Samuel Greiner (Bariton) und Joachim Pack (Klavier) ausgezeichnet umrahmt.

Nach dem Programm waren die Gäste zu einem Umtrunk eingeladen, bei dem Masoud Catering für das leibliche Wohl sorgte. Gäste aus vielen unterschiedlichen Bereichen besuchten die Veranstaltung. Viele Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Selbstvertretungsgruppen waren im Publikum. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, der Wohlfahrts- und Sozialverbände, waren auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Alle erlebten einen dichten, informativen und erkenntnisreichen Abend, der sicherlich einige Impulse für weitere Aktivitäten im Bereich Barrierefreiheit und Inklusion brachte.

Fachveranstaltung „Inklusive Quartiersentwicklung“ 29.11.2018 in Emmendingen

Zur Fachveranstaltung luden ein der Behindertenbeauftragte des Landkreises Emmendingen, Bruno Stratz, und die Inklusionsbeauftragten der Städte Emmendingen und Waldkirch, Johannes Baur und Regina Fuchs.

Mit rund 70 Interessierten war die Veranstaltung sehr gut besucht. Die Gäste erhielten einen spannenden Einblick in Anforderungen und Möglichkeiten einer zukunftsweisenden kommunalen Entwicklung. Die Referierenden stellten die inklusive Quartiersentwicklung aus drei unterschiedlichen Perspektiven vor und brachten so den Zuhörerinnen und Zuhörern den Ansatz näher. Zum einen berichtete Daniel Kietz, Bürgermeister von Riegel, über den Bürgerbeteiligungs-Prozess zu einem geplanten Neubaugebiet. Ina Mohr vom Städtetag Baden-Württemberg stellte diverse Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten vor und Sarah Baumgart, Behindertenbeauftragte von Freiburg, brachte den Zuhörerinnen und Zuhörern die Idee inklusiver Quartiersentwicklung durch Beispiele aus dem Alltag näher.

Ältere Beiträge zur kommunalen Inklusion können Sie unter dem folgenden Link lesen: Berichte Inklusion

Dezernat II Kultur, Bildung und Soziales

Gartenstraße 5
79183 Waldkirch
Telefonnummer 07681 404-0

Abteilung 2.1 Kultur

Gartenstraße 5
79183 Waldkirch
Telefonnummer 07681 404-144

Abteilung 2.2 Jugend, Soziales und Integration

Gartenstraße 5
79183 Waldkirch
Telefonnummer 07681 404-149

Abteilung 2.3 Bildung und Erziehung

Gartenstraße 5
79183 Waldkirch
Telefonnummer  07681 404-234

Abteilung 2.4 Soziale Leistungen

Gartenstraße 5
79183 Waldkirch
Telefonnummer 07681 404-148