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Inklusion

Inklusion ist, wenn jeder ganz selbstverständlich dazugehört

Das Ziel einer inklusiven Kommune ist es, allen Menschen die Möglichkeit zu bieten, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Inklusion meint nicht, dass alle gleich sein müssen, sondern zielt vielmehr darauf ab, Unterschiede und Anderssein als normal zu verstehen. Leider ist es so, dass Menschen, die „anders“ sind - sei es durch Behinderung, Alter, Krankheit, Geschlecht oder Herkunft – häufig Benachteiligung und Ausgrenzung erfahren.

Darstellung Integration - Inklusion

Die nebenstehende Darstellung zeigt, welche Unterschiede sich hinter den Begriffen Integration und Inklusion verstecken. Bei der Integration bleiben „die anderen“ (kleiner Kreis) für sich. Ein Nebeneinander wird beschrieben. Bei der Inklusion dagegen wurde aus dem Nebeneinander ein Miteinander. Diese Sichtweise orientiert sich auch nicht mehr daran, was „normal“ ist, sondern bewertet Verschiedenheit und Vielfalt positiv. Eine inklusive Gesellschaft zeichnet sich also auch dadurch aus, dass Verschiedenheit selbstverständlich ist.

Inklusion geht alle an, denn es ist eine Aufgabe, die sich durch die ganze Gesellschaft zieht. Es müssen bestehende Barrieren in der physischen Umwelt, beispielsweise bei Gebäuden, Straßen oder Transportmitteln abgebaut werden, und Informations- und Kommunikationstechnologien barrierefrei gestaltet werden. Hinzu kommen aber auch die Barrieren in den Köpfen der Menschen. Dies können Berührungsängste sein, aber auch, dass man Menschen mit Behinderung nicht „auf dem Schirm hat“. Häufig fällt daher der Satz „Inklusion fängt im Kopf an“ – denn wer inklusiv sensibilisiert ist, denkt und handelt auch inklusiver.

Städtischer Inklusionsbeauftragter

Mario Frick
Dezernat II Bildung, Kultur und Soziales
Gartenstraße 5
79183 Waldkirch
Telefon 07681 404-247
Fax 07681 404-4247
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