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Sanierung der Schwarzenbergschule

Während eines Rundgangs informierte sich Oberbürgermeister Roman Götzmann über die erfolgten umfassenden Sanierungsmaßnahmen an der Schwarzenbergschule.

„Es war uns wichtig, dass der Unterricht nicht unter der Maßnahme leidet, deshalb haben wir über vier Jahre hinweg die Sommerferien dazu genutzt, Stockwerk für Stockwerk abzuarbeiten“, berichtete der Leiter der Abteilung Hochbau Manfred Wikelski. Besonderen Wert habe man auf den Schallschutz gelegt, der an den hohen Decken des denkmalgeschützten Hauses angebracht wurden. „Die einzelnen Elemente der Schallschutzdecke sind einfach abnehmbar“, so Wikelski. Das sei besonders vor dem Hintergrund wichtig, dass die zahlreich in die Decke eingebauten Brandmelder regelmäßig gewartet werden müssen.  

Wie viele Meter Kabel tatsächlich verlegt wurden, steht nicht fest, dass es viele sind, wird schnell klar: zum einen befinden sich in der Decke ganz konventionelle Stromkabel, beispielsweise für die neue LED-Beleuchtung, zum anderen die Kabel für die Vernetzung aller Computer in den Klassenzimmern.

Jennifer Strobel ist nicht nur Lehrerin in der Schwarzenbergschule, sondern auch für die digitalen Medien zuständig. „Früher gab es zwei Overheadprojektoren pro Stockwerk, jetzt haben wir zwei Laptops, ein Medienpult und einen Beamer pro Klassenzimmer“, erklärte sie.

Das höhenverstellbare Medienpult ist mit einer Dokumentenkamera ausgestattet, unter die man neben Gedrucktem, Gebasteltes, Pflanzen oder andere Objekte legen kann, so dass es die ganze Klasse sehen kann.Von der Anzeige des Dokumentenkamera kann ohne große Unterbrechung zur Anzeige des Computerbildschirms gewechselt werden. Die Voraussetzung an allen Stellen im Haus eine W-Lan-Verbindung zu haben, wurde im Zuge der Renovierung ebenso geschaffen.

„Die Arbeit wird uns durch die verschiedenen Maßnahmen sehr erleichtert. Wir brauchen für eine Kopie nicht mehr aus dem Zimmer gehen und dann am Kopierer warten, bis alles gedruckt ist; der Befehl wird vom PC aus an den Drucker gesandt und bis man dort ist, ist alles erledigt“, so Strobel. Selbstverständlich durfte die klassische Tafel an der Wand bleiben: „Kinder brauchen auch das Haptische. Es kommt insgesamt auf eine gute Mischung an“, betonte Strobel.

Lehrer Nicolai Berthel arbeitet gerade mit einer zweiten Klasse an I-Pads. Obwohl nach dem individuellen Stand der Kinder differenzierte Aufgaben verteilt wurden, berichtet Berthel, dass die Arbeit für ihn selbst weniger sei. Vieles sei überhaupt erst mit den I-Pads möglich: „Für Kinder, die die deutsche Sprache noch nicht so gut sprechen, können die Aufgaben vorgelesen oder auch mit Bildern verdeutlicht werden“, so Berthel. Auch er legt großen Wert darauf, ein gutes Verhältnis von digitalem und herkömmlichem Unterricht herzustellen.

Mit Beamer und großer Leinwand ausgestattet und durch Glaswände von den Treppenaufgängen abgetrennt, können in den breiten Fluren, die vorher nur als Durchgang genutzt wurden, nun auch sehr gut Elternabende oder Vorträge stattfinden. Im Erdgeschoss befindet sich die Mensa.

Im Rahmen der Sanierung wurden in den vier Jahren für den Umbau des dritten Obergeschosses 221.000 Euro, das zweite Obergeschoss 249.000 Euro das erste Obergeschoss 273.000,00 Euro ausgegeben. Der
des Erdgeschosses ist noch nicht ganz abgeschlossen, wir aber voraussichtlich 280.000 Euro kosten.

Im Rahmen Digitalpakts Schule wurden im letzten Jahr Materialien in einem Umfang von 150.453 Euro beschafft, insgesamt werden die Ausgaben nach Abschluss 206.300 Euro betragen.

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