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Vielfältiges Orchesterkonzert

Mit einem gelungenen Orchesterkonzert zeigten die Schüler und Schülerinnen, dass das Konzept der Städtischen Musikschule aufgeht: „Wir wollen ja nicht nur, dass die Schüler ein Instrument erlernen, sondern auch, dass sie zusammenspielen“, bemerkte Stefan Goeritz, Leiter der Musikschule.

Vor seinen Worten hatten bereits die Jüngsten das Publikum begrüßt: Das Kinderkammerorchester „KaKaO“, ganz in Rot und Schwarz gekleidet, spielte routiniert den „Sword Dance“ von Kathy und David Blackwell.

Stefan Goeritz betonte auch, dass er sich freue, dass „nicht nur getrommelt und geblasen wird“, sondern dass sich inzwischen auch Dank der engagierten Lehrer und Lehrerinnen sowohl im Kinderkammerorchester als auch im Jugendsinfonieorchester viele Musizierende eingefunden hätten.

Dass das „KaKaO“, das von Berthilde Galosi geleitet wird, nicht nur Klassisches wie die „Ode an die Freude“ beherrscht, zeigte sich bei „Three legged race“, „Boogie“ und „Mary had a baby“.

Im Anschluss dann der unverkennbare Wechsel zur Blasmusik. Der Nachwuchs für das seit fast 30 Jahren von Otfried Weis dirigierten Jugendblasorchester, probiert sich zuerst im Vorstufenorchester aus. Das kann sich sehen lassen: Mit „Pirates of Rock“ gelang ein solider Auftakt; bei „Rhythm of the World“ wurde in einigen Partien den Hörnern das Feld überlassen und von den anderen Musikern der Rhythmus mitgeklatscht. Nach „Little Brown Jug“ folgte ein Vorstufenorchesterklassiker: so mancher Fuß wippte bei „Eye of the Tiger“ mit. Nach einem wohlverdienten Applaus ging es in die Pause.

Unter der Leitung von Alfredo Mendieta kam das Jugendsinfonieorchester unter dem Motto „…bissel Ungarisch“ mit einer Melodie von Gustl Edelmann in Schwung. „Es entstand 1928 und wurde als Ballettlied geschrieben. Es ist wohl eines der am häufigsten gespielten Stücke der Welt“, kündigte eine der Musikerinnen des Orchesters den Bolero von Maurice Ravel an. Im Vordergrund steht der „ununterbrochen von einer Rührtrommel markierte Rhythmus“, mit der Lukas Klimmek den Takt vorgab und das Orchester bis zum überwältigenden Finale führte.

In die „Neue Welt“ aus der gleichnamigen Symphonie von Antonin Dvorak entführte das Orchester dann das Publikum mit wahrlich dramatischen Melodien. Die Begeisterung des Komponisten für Amerika spiegelte sich nicht nur im Stück, sondern auch im Spiel der Musizierenden sehr gut wider.

Dann wurde es „exotisch“: Valentin Heib und Mischa Schweikle zeigten am Marimbaphon, dass „Klassisch“ nicht nur auf „klassischen Instrumenten“ fantastisch klingen kann. Das eingespielte Team brachte den 1. Satz des Konzerts für zwei Violinen in d-Moll von Johann Sebastian Bach zu Gehör und begeisterten die Zuhörenden so, dass die beiden erst nach einer Zugabe gehen durften. 

Zum Mitmachen rief Alfredo Mendieta dann die Gäste bei „Minnie the Moocher“ auf. Als Solistin hatte Magdalena Herr mit einem äußerst leise eingestellten Mikrofon zu kämpfen, doch dann machten alle mit und ließen sich von dem jazzigen Stück mitreißen. Kristin Weih interpretierte die Ballade „Skyfall“, Titelmelodie des gleichnamigen James Bond-Thrillers perfekt und auch sie kam um eine Zugabe nicht herum, nachdem das Jugendsinfonieorchester den beliebten Klassiker „Pirates of the Carribean“ gespielt hatte. Erst nach langem Applaus entließ das begeisterte Publikum die Musiker und Musikerinnen.
 
 
 

(Erstellt am 25. November 2019)

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