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Dinge vom Dach

Das Weihnachtsfest

01.12.2019 - 06.01.2020
 
Eine wesentliche Aufgabe von Museen ist das Sammeln und Bewahren materieller Kultur, sowie das Erforschen der Sammlung. Auch das Elztalmuseum blickt auf eine über einhundertjäh­rige Sammeltradition zurück.

Die Sammlung des Hauses um­fasst aktuell 30.000 Exponate. Die Entstehung der Sammlung lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen: Bereits 1881 beginnt die Stadt Waldkirch mit dem Auf­bau einer Altertumssammlung, die überwiegend aus Zufallsfunden aus der Region besteht. Die Intention eine heimatkundliche Sammlung aufzubauen, resultierte im Zeitalter der Industrialisierung aus den um­fangreichen Veränderungen herkömmlicher Lebenswelten. Als Ausdruck des gesellschaftlichen Bedürfnisses nach Be­wahrung alter Lebensformen und Traditionen gründeten sich vielerorts Heimatmuseen.

Neben Archivalien, historischen Instrumenten, Textilien und Kunstgegenständen beherbergt die Sammlung insbesondere Objekte aus den Bereichen der bürgerlichen und bäu­erlichen Wohnkultur. Hierzu zählen in erster Linie Exponate, die Auskunft über die Festtagskultur geben.
 
Ein Tannenbaum, ein Puppenwagen, zwei Krippenfiguren – die Exponate, die das Elztalmuseum im Zuge seiner Ausstellung „Dinge vom Dach“ zeigt, veranschaulichen idealtypische As­pekte des Weihnachtsfestes und laden dazu ein, über die persönliche Bedeutung von Weihnachten in Vergangenheit und Gegenwart nachzudenken.
 
Die Sammlung wird aktuell neu geordnet und inventarisiert. In Zukunft präsentiert das Museum immer wieder beson­dere Exponate aus seiner Sammlung in eigenen Ausstellun­gen.