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Leistungen
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Entschädigung für Opfer von Gewalttaten beantragen

Sie kann bestehen aus:

  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation
    Beispiele: Übernahme der Kosten für einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus, orthopädische Hilfsmittel, Kuren, Zahnersatz, Belastungserprobung, Arbeitstherapie
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
    bei bleibenden Beeinträchtigungen der beruflichen Tätigkeit
  • Leistungen zum Ausgleich der wirtschaftlichen Folgen
    • Beschädigtenrenten mit Einzelleistungen wie Grund- und Ausgleichsrente, Berufsschadensausgleich
    • Hinterbliebenenrenten mit ähnlichen Einzelleistungen
  • Bestattungs- und Sterbegeld

Die Höhe ist abhängig vom Einzelfall.

Zuständige Stelle

das Landratsamt, in dessen Bezirk Sie beziehungsweise die Hinterbliebenen den Wohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt haben

303 Soziales Entschädigungsrecht / Schwerbehindertenrecht [Landratsamt Emmendingen]

Persönlicher Kontakt

Herr Bernhard Gehring

Fachbereichsleiter Soziales Entschädigungsrecht, Schwerbehindertenrecht

Telefon07641 451-3060
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Frau M. Fehrenbach
Telefon07641 451-3063
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Soziales Entschädigungsrecht, Kriegsopferfürsorge, Blindenhilfe

Frau R. Schwörer
Telefon07641 451-3062
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Soziales Entschädigungsrecht, Kriegsopferfürsorge, Blindenhilfe

Frau M. Schultis
Telefon07641 451-3065
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwerbehindertenrecht

Frau M. Reinacher
Telefon07641 451-3066
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwebehindertenrecht

Frau M. Schätzle
Telefon07641 451-3067
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwebehindertenrecht

Frau E. Heim
Telefon07641 4513068
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwebehindertenrecht

Herr H. Markstahler
Telefon07641 451-3069
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwerbehindertenrecht

Frau D. Fischer
Telefon07641 451-3064
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Schwerbehindertenrecht

Frau E. Weber
Telefon07641 451-3075
Fax07641 451-3089
Gebäude Hauptgebäude
Aufgaben

Geschäftsstelle Behindertenbeauftragter

Leistungsdetails

Voraussetzungen

  • Sie wurden Opfer eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs wie z.B. eines Raubüberfalls oder einer Vergewaltigung oder Sie haben einen solchen Angriff rechtmäßig abgewehrt.
  • Der Angriff erfolgte in Deutschland.
  • Sie haben dadurch eine gesundheitliche Schädigung erlitten.
  • Sie besitzen die deutsche oder eine andere EU- Staatsangehörigkeit. Auch Staatsangehörige von Nicht-EU-Staaten können unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch haben.

Hinweis: Als Opfer von Gewalttaten, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen eingeschränkte Leistungen erhalten.

Ein Anspruch auf Entschädigung haben Sie nicht, wenn

  • Sie als Opfer die Schädigung verursacht haben oder
  • es aus sonstigen, besonders in Ihrem eigenen Verhalten liegenden Gründen unbillig wäre, eine Entschädigung zu gewähren.

Gleiches gilt, wenn der tätliche Angriff mit einem Kraftfahrzeug oder einem Anhänger begangen wurde. In diesen Fällen wenden Sie sich an Verkehrsopferhilfe e.V.

Verfahrensablauf

Sie können den Antrag schriftlich oder mündlich stellen. Die zuständige Stelle klärt den Sachverhalt von sich aus auf. Sie sind verpflichtet, bei der Aufklärung mitzuwirken.

Die zuständige Stelle kann

  • Auskunftspersonen und Sachverständige hören,
  • Krankenpapiere, Aufzeichnungen und Ähnliches von den jeweiligen Trägern zur Einsicht heranziehen,
  • Gutachten und amtliche Auskünfte einholen und
  • Urkunden beschaffen oder die Beteiligten beauftragen, diese vorzulegen oder beizubringen.

Nach abgeschlossener Prüfung erhalten Sie einen Bescheid, in dem Ihnen die zuständige Stelle erläutert, ob und welche Leistungen Sie erhalten.

Sie bekommen die Leistungen in der Regel rückwirkend ab dem Zeitpunkt Ihrer Antragstellung.

Fristen

Sie können den Antrag jederzeit stellen. Wenn Sie den Antrag innerhalb eines Jahres nach der Gewalttat stellen, können Sie auch Leistungen für die Zeit vor der Antragstellung erhalten.

Erforderliche Unterlagen

  • in der Regel: keine

Hinweis: Unterlagen wie z.B. ein Strafurteil oder ärztliche Gutachten, die die Gewalttat oder Ihren hierdurch bedingten Gesundheitszustand belegen, können Sie mit dem Antrag oder auch später einreichen.

Kosten

keine

Bearbeitungsdauer

Im Durchschnitt: acht Monate

Sie kann je nach Lage des Einzelfalles länger sein. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Gewalttat viele Jahre zurückliegt und Nachweise nur schwer zu bekommen sind oder sich die medizinische Beurteilung schwierig gestaltet.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 30.09.2019 freigegeben.

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79183 Waldkirch
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