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Entschädigung bei der Tierseuchenkasse beantragen

Vom Land und der Tierseuchenkasse erhalten Sie Entschädigungen für tiergesundheitsrechtlich angeordnete Maßnahmen und Tierverluste. Die Entschädigungen richten sich nach den Vorschriften des Tiergesundheitsgesetzes. Tierhalterinnen und Tierhalter können Entschädigungszahlungen für privat, beruflich oder gewerblich gehaltene Tiere folgender Tierarten erhalten:

  • Pferde
  • Rinder (einschließlich Bisons, Wisente und Wasserbüffel)
  • Schweine
  • Schafe
  • Ziegen
  • Geflügel
  • Gehegewild
  • Bienen
  • Fische

Grundlage für die Höhe der Entschädigung ist der allgemeine Wert des Tieres. Dies ist der Geldbetrag (ohne Mehrwertsteuer), den Sie aufwenden müssen, um ein gleichwertiges Tier am Tag des Schadens zu erwerben. Grundlage sind beispielsweise die Preise der Zuchtviehmärkte. Der Wert des Tieres ändert sich nicht, wenn das Tier erkrankt ist, weil es beispielsweise an einer Seuche leidet. Nach dem Tiergesundheitsgesetz gelten je nach Tierart unterschiedliche Höchstsätze pro Tier. Fische werden entschädigt, wenn sie bei beim Auftreten exotischer Fischseuchen auf amtliche Anordnung getötet werden und die sonstigen tiergesundheitsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Zuständige Stelle

  • für die Antragstellung: die untere Tiergesundheitsbehörde (Veterinäramt)
    Veterinäramt ist,
    • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: das Bürgermeisteramt
    • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt
  • für die Bearbeitung und Auszahlung der Entschädigung: die Tierseuchenkasse
44 Veterinäramt [Landratsamt Emmendingen]

Persönlicher Kontakt

Frau Babette Bisang

Amtsleiterin Veterinäramt

Telefon07641 451-4405
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Amtstierärztin

Frau P. Dietrich
Telefon07641 451-4403
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Amtstierärztin

Frau W. de Groot
Telefon07641 451-4402
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Amtstierärztin

Herr A. Laule
Telefon07641 451-4404
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Amtstierarzt

Frau K. Marenne
Telefon07641 451-4412
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Amtstierärztin

Frau M. Grätz
Telefon07641 451-4406
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Veterinäramt Verwaltung

Frau I. Himmelsbach
Telefon07641 451-4419
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Veterinäramt Verwaltung

Herr A. Listorti
Telefon07641 451-4407
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Veterinäramt Verwaltung

Frau A. Schumacher
Telefon07641 451-4408
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Veterinäramt Verwaltung

Frau A. Bodnik
Telefon07641 451-4418
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Lebensmittelkontrolleurin

Herr T. Hassler
Telefon07641 451-4417
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Lebensmittelkontrolleur

Frau E. Mannertz
Telefon07641 451-4416
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Lebensmittelkontrolleurin

Herr M. Stucki
Telefon07641 451-4415
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Lebensmittelkontrolleur

Herr M. Vogel
Telefon07641 451-4414
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Lebensmittelkontrolleur

Herr T. Ziemann
Telefon07641 451-4413
Fax07641 451-4439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Lebensmittelkontrolleur

Herr M. Roser
Telefon07641 451-4410
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Veterinär-Hygienekontrolleur

Frau M. Schlenker
Telefon07641 4514409
Fax07641 4514439
Gebäude Nebengebäude des Kreiskrankenhauses
Aufgaben

Auszubildende zur Veterinär-Hygienekontrolleurin

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Als Tierhalterin oder Tierhalter

  • müssen Sie bei Ihrer Meldung an die Tierseuchenkasse die korrekte Anzahl der Tiere angegeben haben,
  • müssen Sie die Beiträge zur Tierseuchenkasse pünktlich bezahlt haben,
  • müssen Sie den Ausbruch der Tierseuche unverzüglich gemeldet haben,
  • dürfen Sie gegen keine Gesetze verstoßen haben (z.B. gegen Verfütterungsverbote von bestimmten Substanzen) und
  • dürfen Sie zum Zeitpunkt des Kaufes der Tiere nicht gewusst haben, dass die Tiere mit Seuchenerregern infiziert sind.

Verfahrensablauf

Sie müssen sofort die für Sie zuständige untere Tiergesundheitsbehörde (Veterinäramt) informieren, wenn Sie eine Seuche vermuten.

Die Amtstierärztin oder der Amtstierarzt nehmen die Ermittlungen auf und stellen gegebenenfalls den Ausbruch der Tierseuche fest. Sie ermitteln dabei auch den Wert der betroffenen Tiere.

Nachdem Sie die angeordneten tiergesundheitsrechtlichen Maßnahmen erfüllt haben, können Sie Ihren Antrag beim Veterinäramt einreichen. Eine solche Maßnahme ist zum Beispiel die Schlachtung oder Tötung einzelner Tiere oder des ganzen Bestandes und die Reinigung und Desinfektion des Stalles.

Das Antragsformular steht Ihnen auch auf der Internetseite der Tierseuchenkasse zum Download zur Verfügung.

Die Amtstierärztin oder der Amtstierarzt leiten Ihren Antrag mitsamt der Ermittlungsergebnisse an die Tierseuchenkasse weiter. Die Tierseuchenkasse setzt die Entschädigung fest und zahlt sie aus.

Fristen

Sie müssen den vollständigen Antrag spätestens 30 Tage nach der Tötung der Tiere bei der zuständigen Stelle einreichen. Wurde der ganze Bestand getötet, müssen Sie den Antrag spätestens 30 Tage nach Tötung des letzten Tieres abgeben.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag auf Entschädigung
  • Nachweis der Seuche
  • Dokumentation des Tierverlustes

Kosten

keine

Bearbeitungsdauer

wenige Wochen

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat dessen ausführliche Fassung am 11.09.2019 freigegeben.

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