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Gesundheitsversorgung im Elztal sichern

Das Bruder-Klaus-Krankenhaus soll verkauft werden.  Die Stadt ist von den Verkaufsabsichten des RKK-Verbundes überrascht. Die Sorge gilt der Sicherung der medizinischen Versorgung im Elztal genauso wie dem Erhalt der Arbeitsplätze.

„Die chronische Unterfinanzierung des deutschen Gesundheitswesens trifft nun auch Waldkirch und das Elztal“, so kommentiert Oberbürgermeister Roman Götzmann in einer ersten Reaktion die Hiobsbotschaft, dass sich der RKK-Klinikverbund vom Waldkircher Bruder-Klaus-Krankenhaus trennen möchte. Wie der RKK-Geschäftsführer Bernd Fey der Stadt mitteilte, hat der Verbund bereits Gespräche mit Gesundheitsanbietern aufgenommen.

„Für uns als Stadt ist es von zentraler Bedeutung, dass die Gesundheitsversorgung im Elztal auch zukünftig gesichert bleibt“, so Götzmann weiter in seiner Presseerklärung. Sofern dies im jetzigen Modell nicht mehr zu gewährleisten sei, müssen zügig Alternativen entwickelt werden. Es müssen zeitnah die medizinischen Bedarfe in der Region erhoben werden. Die Stadt wird daher umgehend mit relevanten Akteuren aus dem Gesundheitsbereich den Dialog suchen. „Priorität haben allerdings die Bestrebungen des derzeitigen Betreibers, einen Käufer aus dem Gesundheitsbereich zu finden.“ Die Stadt appelliert daher auch an diesen, aber auch an die Politik auf Landes- und Bundesebene, das sukzessive Sterben kleiner Krankenhausstandorte endlich zu beenden.

Die Sorge gilt aber auch den Beschäftigten im Bruder-Klaus-Krankenhaus, die um ihre Existenz bangen. „Es muss daher nicht nur eine Anschlusslösung für die wohnortnahe Gesundheitsversorgung gefunden werden, sondern auch um die Arbeitsplätze zu erhalten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien eine baldige Perspektive zu geben“, so Götzmann abschließend. 

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