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Drei Auszeichnungen für die Stadt Waldkirch

„Bauen ist mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu schaffen“, dieses Zitat aus der Rede von Landrat Hanno Hurth zog sich durch die Verleihung der Preise „Beispielhaftes Bauen im Landkreis Emmendingen“. 

Den Wettbewerb hatte die Architektenkammer Baden-Württemberg 2001 ins Leben gerufen und nun zum dritten Mal ausgerichtet. 18 Bauten der Jahre 2009 bis 2018 aus dem Landkreis wurden ausgezeichnet, darunter drei der Stadt Waldkirch.

In seiner Rede ging Landrat Hurth kurz auf den Baumboom ein, der der Bauwirtschaft derzeit Vollbeschäftigung verschaffe. „Diese unübersehbare Quantität darf jedoch nicht zu einem Qualitätsverlust führen. Denn: Bauwerke prägen nicht nur den Menschen, die darin wohnen und arbeiten, sondern auch das gesamte Umfeld“, so Hurth. Er bedankte sich deshalb ganz besonders bei der Architektenkammer für die Ausrichtung des Wettbewerbs. Die 74 Einreichungen hätten ein „sehr gutes Bild von der Baukultur im Landkreis Emmendingen ergeben“. Die Bandbreite habe dabei von mediterranem Baustil bis zum Wohnen im Schwarzwaldhof gereicht. Hurth dankte außerdem der Jury, aber auch den Architekten und Bauherren „für die vielen Ideen, aber auch den Mut, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.“

„Architektur ist eine Sprache mit der Disziplin einer Grammatik. Man kann Sprache im Alltag als Prosa benutzen und wenn man sehr gut ist, kann man ein Dichter sein“, zitierte Architektin Susanne Kletzin als Vorsitzende der Jury Mies van der Rohe. Man habe sich auf die Suche nach diesen Dichtern unter den Architekten gemacht. In die Bewertung seien viele verschiedene Kriterien eingegangen, darunter Ökologie und Ökonomie, die soziokulturelle Einordnung, Umgang mit dem Grundstück und die städtebauliche Einordnung. „Die freien Planer als auch die Bauämter haben große Qualität hervorgebracht“, so Kletzin zu den 18 ausgewählten Projekten.

Im Anschluss nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Hochbau des Dezernats IV, Planen, Bauen und Umwelt, Dezernatsleiter Detlev Kulse und die Architekten Andreas Theilig und Andrea Litterer von KTP die Auszeichnungen aus den Händen von Carmen Mundorff (Geschäftsführerin Architektur und Medien bei der Architektenkammer Baden-Württemberg) entgegen.

Die Begründung der Jury, die Aussegnungshalle auszuzeichnen, betont vor allem die behutsame Ergänzung des Gebäudes aus den 1950-er Jahren. „Im Innern überzeugen Lichtführung, einfache Material- und Farbwahl im Anbau.“

Der Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes aus dem Spätbarock am Kirchplatz 2 zu einer Kindertagesstätte, war eine Herausforderung, derer sich die Hochbauabteilung der Stadt Waldkirch, federführend Architekt Manfred Wikelski, angenommen hatte. „Die schöne Fassade zur Straße hin lässt nicht vermuten, dass sich im Inneren des Hauses das Leben tummelt. Die Atmosphäre überrascht überaus positiv“, so die Begründung der Jury. Die historischen Räumlichkeiten seien unauffällig an die Erfordernisse einer Kindertagesstätte angepasst und dem Gebäude samt Außengelände so ein bemerkenswert ansprechender Rahmen gegeben worden.

Unbestritten ein Hingucker ist das Freibad ´s Bad in Waldkirch. Dem schloss sich die Jury mit den Worten an: „Das neue Freibad ist ein exzellentes Beispiel für spannende und gleichzeitig gut organisierende Architektur. Es bietet seinen Nutzern ganz unterschiedliche Erlebnisräume, wobei jedes einzelne bauliche Element schlüssig und wohl durchdacht, aber nie langweilig und bisweilen sogar überraschende erscheint.“

Im Anschluss wurden die ausgezeichneten Bauten in einer Ausstellung gezeigt. Die Ausstellung kommt vom 25. Juli bis zum 22. August 2019 nach Waldkirch und ist dann im Rathaus (Marktplatz 1-5) zu sehen.

(Erstellt am 09. November 2018)

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