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Siensbach

Hof in Siensbach. Alle Bilder: Stadt Waldkirch / Dorothea Scherle

Der Waldkircher Stadtteil Siensbach (830 Einwohner) liegt im Elztal zwischen Waldkirch und Gutach, am Nordhang des Kandels (1.243 Meter), bis zu dessen Höhen die Siensbacher Gemarkung reicht. In Urkunden taucht die weitläufige Gemeinde 1290 erstmals auf. Grund genug für die traditionsbewussten Siensbacher, im Jahr 2015 das 725-jährige Bestehen "mit allem Drum und Dran" zu feiern. Informieren Sie sich auf unserer Seite "725 Jahre Siensbach"!

Öffentliche Einrichtungen in Siensbach

Informationen zur Ortsverwaltung Sie auf unserer Seite über die öffentlichen Einrichtungen in Siensbach.

Unvergleichlicher Blick von Siensbachs Höhen

Blick auf Siensbach mit Kollnau im Hintergrund.

Vorbei sind die Zeiten des 17. und 18. Jahrhunderts, in denen sich französische und habsburgische Truppen auf Siensbacher Gemarkung erbitterte Schlachten lieferten. Heute kommen die Gäste von weit her, um Natur und Ruhe zu genießen. In bester Hanglage findet man den einzigen Waldkircher Campingplatz, der von Campern geschätzt wird und seinen vollmundigen Namen "Elztalblick" zu Recht hat: Die wunderbare Aussicht über das Elztal und die Stadt ist unvergleichlich.

Weit weg vom städtischen Trubel

Neun-Geschwister-Kapelle.

Obgleich die Breisgau-Metropole Freiburg gerade einmal 15 Kilometer entfernt ist, ahnt man in Siensbach  nichts vom Trubel der Stadt: Das landwirtschaftlich geprägte Seitental des Elztals hat keinen Durchgangsverkehr, ist mit reichlich saftigen Wiesen, viel Laub- und Nadelwald und einem guten Netz an Wander- und Fahrradwegen ausgestattet und damit ideal für einen ruhigen, aber abwechslungsreichen Urlaub mit der Familie.

Die Geschichte Siensbachs in groben Zügen

1290 wurde Siensbach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Damals schlossen die damaligen Waldkircher Klostervögte Johann und Wilhelm von Schwarzenberg einen Vertrag, in dem unter anderem die Holzrechte der Bewohner von Siensbach geregelt wurden.
Siensbach gehörte anfangs zum Einflussbereich des Waldkircher Klosters St. Margarethen, geriet aber im Lauf  der Zeit in den Zuständigkeitsbereich der Herren von Schwarzenberg. Bei der Erbteilung des Hauses Schwarzenberg 1316 wurde der Ort der Linie Schwarzenberg zugeteilt, bei der er bis zum Aussterben des Mannesstammes verblieben ist.
Bis Ende des 18. Jahrhunderts war Siensbach eine Vogtei der vorderösterreichischen Herrschaft Kastel- und Schwarzenberg und wurde schließlich durch die Bildung des Herzogtums Baden 1805 badisch.
Im Zuge der Gemeindereform 1973 wurde Siensbach in die Stadt Waldkirch eingegliedert.

Kirche St. Martin in Siensbach.
Streuobstwiese in der Siensbacher Ortsmitte.
Hof mit Kapelle in der Siensbacher Ortsmitte.