Sehenswürdigkeiten
Stiftskirche St Margarethen (926)
Anfang des 10. Jahrhunderts wurde dieses Frauenkloster gegründet, das König Otto III. Im Jahr 994 n.Chr. zum Reichskloster erhob. 1431 wurde es in ein Chorherrenstift umgewandelt. Das erste Gotteshaus stammte aus dem 10. Jahrhundert. Die jetzige Kirche wurde 1732-1734 von dem Voralberger Baumeister Peter Thumb erbaut.
Ehemaliges Propsteigebäude St. Margarethen (1753) – Elztalmuseum -
Erbaut in den Jahren 1753-55 von dem Villinger Baumeister Ludwig Oswald. Das Haus, in dem die Pröpste als erste Würdenträger residierten, war dessen weltlicher Mittelpunkt solange das Stift bestand. Nach Verwendung als Lazarett, Baumwollweberei, Hotel (Kaiser Wilhelm I. war hier zu Gast) und Schule, wird das Haus seit 1983 als Museum genutzt, welches heute noch eine einzigartige Orgelsammlung führt.
Stadtkapelle (1332)
Die Erbauung der Stadtkapelle Unserer Lieben Frau erfolgte bereits 1332 n. Chr., um bei Kriegsgefahr eine Kirche innerhalb der Stadt zu haben, da die Pfarrkirche St. Walburga außerhalb der ehemaligen Stadtmauern lag. Der Chor wurde 1929 eingebaut. Ein durchgreifender Umbau erfolgte 1931.
Neungeschwisterkapelle (1750)
Die Ursprünge dieser über einer Quelle erbauten Kapelle liegen im Dunkeln. Auf dem im 17. Jahrhundert entstandenen Altar sind die Heiligen Symphorosa und Felicitas, sowie die makkabäische Mutter, jede mit sieben Söhnen, dargestellt. Die Kapelle ist jedoch der Hl. Notburga mit ihren neun Kindern gewidmet.
Erbaut durch die Herren von Schwarzenberg, die Schirmvögte des Klosters St. Margarethen waren. Gerichtssitz zur Zeit der vorderösterreichischen
Kameralherrschaft und Standort des herrschaftlichen Gefängnisses. 1632 n.Chr. von den Hochbergern in Besitz genommen, 1634 zerstört durch kaiserlich Truppen nach dreitätiger Belagerung. Die Kastelburg bietet in ihrer Anlage auch als Ruine noch ein klassisches Bild mittelalterlichen Burgenbaus im Breisgau. Seit 1970 im Besitz der Stadt Waldkirch.
Erbaut zwischen 1112 und 1152 n.Chr. durch Konrad von Schwarzenberg. Im 16. Jahrhundert wurde die Schwarzenburg verlassen und dem Verfall preisgegeben. Es handelt sich um eine der größten Burganlagen des Breisgaus.

