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Hochwasser - Entwarnung für Waldkirch

Um 8.50 Uhr meldet die Feuerwehr Waldkirch nach wie vor rückläufigen Wasserstände.

Bereits um 21 Uhr am Abend des 4. Januar waren die Abteilungen Waldkirch, Kollnau, Buchholz und die Technischen Betriebe der Stadt Waldkirch in Präventivmaßnahmen gegen drohendes Hochwasser eingebunden. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden der Jünglingssteg sowie der dortige Fußgänger- und Radweg aufgrund des hohen Elzpegels gesperrt. In Kollnau und Buchholz wurden Dammkontrollen durchgeführt. Kritische Bereiche im Stadtgebiet wurden ab diesem Zeitpunkt ständig überwacht.

Um 1.10 Uhr bleiben die Dammkontrollen bleiben aufgrund des steigenden Elzpegels (derzeit 2,50m) bestehen. Zusätzliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz wurden im Bereich des Schwimmbades in Kollnau vorgenommen. Neben Feuerwehr und den Technischen Betrieben Waldkirch befinden sich auch Kräfte der Polizei im Stadtgebiet im Einsatz. Oberbürgermeister Roman Götzmann wurde seitens Gesamtkommandanten Christian Klein über die aktuelle Lage informiert. 60 Feuerwehrangehörige sind in die Maßnahmen zum Hochwasserschutz eingebunden.

Heute morgen berichtet die Feuerwehr um 8.50 Uhr von rückläufigen Wasserständen, die bereits in der Nacht für Entspannung sorgten. Nach drei Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder nachhause zurückkehren. Der Pegelstand der Elz beträgt aktuell 2,13 m. Höchststand war, wie erwähnt, 2,50 m. An verschiedenen Stellen wurden Barrikaden mit Sandsäcken errichtet. Die Technischen Betriebe stellten zudem, für den Fall weiterer Wasseranstiege, mit Sandsäcken gefüllte Gitterboxen bereit, welche weiter verteilt werden könnten, dies wat glücklicherweise nicht notwendig.

Einige Fußwege und Fußgängerbrücken mussten gesperrt werden und bleiben auch bis auf Weiteres gesperrt, darunter auch die Fußgängerbrücke über die B294 zwischen Buchholz und Suggental. Die unter Gesamtkommandant Christian Klein getroffenen Präventivmaßnahmen erbrachten die gewünschte Wirkung. Vom starken Anstieg war nur die Elz betroffen, Altersbach und Kohbach hatten zwar auch erhöhte Wasserstände, erwiesen sich aber zu keiner Zeit als kritisch.

Oberbürgermeister Roman Götzmann wurde in der Nacht noch über die sich nach und nach entspannende Hochwassersituation in Kenntnis gesetzt. Kleinere Kontrolltätigkeiten und Aufräummaßnahmen werden seitens der Feuerwehr auch heute noch durchgeführt. Laut Wetterprognosen kann man von weiterhin rückläufigen Pegelständen ausgehen.

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