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Erfolgreich für Waldkirch in Berlin geworben

Nach zwei Tagen in Berlin ist die Abordnung aus Waldkirch, die den diesjährigen Tannenbaum aus Gutach an die Vertretung des Landes Baden-Württemberg überbracht hat, zurückgekehrt. Die Delegation aus Mitgliedern des Gemeinderats, des Oberbürgmeisters, der Kandelmusikanten, der Vertreter des Forsts und einiger Verwaltungsmitarbeiter, war als Botschafter für Waldkirch und die Heimattage 2018 in die Bundeshauptstadt gereist. Neben der Einladung in die Landesvertretung rundeten eine Stadtrundfahrt und der Besuch des Bundestags und des Bundeskanzleramts den Aufenthalt ab.

Am Tag nach der offiziellen Übergabe des Baums und der Eröffnung der von der Stadt Waldkirch organisierten Orgelausstellung in der Landesvertretung, boten Stefan Fleck und Wolfgang Brommer eine Sonderführung an. Trotz des Werktags waren viele Besucher gekommen, um sich die Exponate erklären und vorspielen zu lassen.

Bereits bei der Eröffnung der Ausstellung war Wolfgang Brommer auf Waldkirch als Orgelmetropole eingegangen und hatte darauf hingewiesen, dass sogar der Ursprung der Firma Mack, die über den Europapark hinaus Achterbahnen in alle Welt verkaufe, die Wägen für den Transport der Jahrmarktsorgeln aus Waldkirch gebaut habe. „Die Ernennung des Orgelbaus und der Orgelmusik zum Weltkulturerbe wäre außerdem ein Ritterschlag für unsere Zunft“, ging er auf die Tagung der UNESCO am 8. Dezember ein.

„Waldkirch klingt gut“, stellte Wolfgang Brommer gleich zu Beginn der Führung Waldkirch als Musikstadt vor. „Der Slogan kommt nicht von ungefähr: Die Musikschule besteht bereits mehr als 275 Jahren und ist damit in Deutschland die älteste. Sie hat 800 Schüler. Zudem gibt es in Waldkirch etwa 80 Musikvereine und Chöre. Die Musik hast also Hintergrund.“

Begonnen mit dem Rückenklavier „Der Hütchenspieler“ des Orgelbauers Andreas Ruth und seinem Gesellenstück, einer „Schwarzwälder Acht-Tage-Uhr“, über eine Figurenorgel mit „Napoleon im Sarg“ der Gebrüder Bruder bis hin zur modernen Midi-gesteuerten Altobella Furiosa und weiteren musikalischen Beispielen, zeigten Stefan Fleck und Wolfgang Brommer die Geschichte des Orgelbaus „für Gott und die Welt“ in Waldkirch auf.

„Noch heute gibt es fünf Orgelwerkstätten in Waldkirch. Die Szene ist nach wie vor sehr lebendig und es geht zum Glück weiter mit dem modernen Orgelbau“, betonte Wolfgang Brommer. Er lud die Gäste herzlich dazu ein, das nächste Orgelfest vom 19. bis zum 21. Juni 2020 zu besuchen. „Und Sie wissen ja: Im nächsten Jahr Ist Waldkirch Ausrichter der Heimattage Baden-Württemberg. Mit 260 Veranstaltungen ist da jedes Wochenende etwas geboten“, warb er für einen Urlaub in der Stadt im Süden der Republik.

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